Verstappen weg? Red Bull mit 100-Millionen-Ansage

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FLOP - DANIIL KWJAT: Komplett überzogen ist sein Start, viel zu spät bremst er vor der ersten Kurve und schießt Alonso ab, der in Verstappen gedrückt wird - mit der Drive Through ist der Russe gut bedient

Motorsportchef Helmut Marko von Red Bull hat den Gerüchten um einen Abschied von Formel-1-Youngster Max Verstappen eine klare Absage erteilt.

"Wir geben Max auch für 100 Millionen Ablöse nicht her", stellte der 74 Jahre alte Österreicher in der Bild klar.

Zuletzt hatten sich die Gerüchte verdichtet, wonach Ferrari heiß auf den Niederländer sein soll. Verstappen sollte demnach mit einem Wechsel zur Scuderia liebäugeln.

Marko will von einem Abgang seines Megatalents aber überhaupt nichts wissen. "Wir haben ihn in die Formel 1 gebracht und sehen sein irrsinniges Potenzial und seine Reifung. Wir wollen mit ihm Weltmeister werden", stellte der Österreicher klar.

Verstappen soll Ausstiegsklausel haben

Verstappen hat bei Red Bull noch einen Vertrag bis 2019, unter bestimmten Umständen soll dieser eine vorzeitige Ausstiegsklausel enthalten.

"Wir halten uns immer an eingegangene Vereinbarungen. Dr. Marko, Max und ich wissen, was vereinbart ist", erklärte Verstappens Manager Raymond Vermeulen dazu.


Für Unmut sorgten im Verstappen-Lager aber die sich häufenden Probleme mit dem Boliden. Fünf Ausfälle in neun Rennen hat der junge Niederländer zu Buche stehen.

"Red Bull hat einen der besten Fahrer. Da kann man auch erwarten, dass wir das beste Material haben, um Weltmeister zu werden", macht der Manager Druck.

Die Causa Verstappen bleibt also trotz Markos Ansage spannend.