Verstappen nutzt Ferrari-Debakel aus - Russell unglaublich

Verstappen nutzt Ferrari-Debakel aus - Russell unglaublich
Verstappen nutzt Ferrari-Debakel aus - Russell unglaublich

Max Verstappen hat einen weiteren Schritt Richtung Titelverteidigung gemacht!

Der Red-Bull-Pilot gewann den Großen Preis von Aserbaidschan souverän vor seinem Teamkollegen Sergio Pérez und dem Mercedes-Fahrer George Russell, der als einziger Pilot bei jedem Rennen in den Top 5 landete. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Für Verstappen sind die 25 Punkte für den Sieg noch wertvoller, da sein WM-Rivale Charles Leclerc nach einem Motorschaden leer ausging. Auch dessen Ferrari-Teamkollege Carlos Sainz schied aufgrund von technischen Problemen aus.

Den Extrapunkt für die schnellste Runde schnappte sich der Mexikaner Pérez. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Max Verstappen baut WM-Führung aus

Verstappen, der beim Stadtrennen am Kaspischen Meer zuvor nie das Podium erreicht hatte, feierte seinen 25. Erfolg in der Königsklasse und führt in der Fahrer-WM nun mit 21 Punkten vor Pérez.

„Heute war super, wir hatten eine gute Pace und konnten die Führung immer weiter ausbauen“, sagte Verstappen: „Wir hatten auch etwas Glück mit den Ausfällen, aber es kann sich auch jederzeit wieder alles ändern.“

Leclerc fiel mit 34 Zählern Rückstand auf den dritten Rang zurück. „Es ist ziemlich schwierig. Es ist sehr enttäuschend, mir fehlen die Worte. Wir müssen uns das sehr genau anschauen“, sagte der Monegasse: „Es schmerzt.“

Die Roten warten trotz des wohl stärksten Motors im Feld seit über zwei Monaten auf einen Triumph. Letztmals siegte Leclerc in Australien.

Hamilton mit gutem Ergebnis - Vettel patzt

Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton durfte sich immerhin einmal über einen vierten Platz freuen, wenngleich er im Vergleich zu Teamkollege Russell wieder das Nachsehen hatte.

Sebastian Vettel lag nach dem ersten Boxenstopp sogar vor Hamilton, warf diese Position aber mit einem Patzer bei einem Überholversuch weg.

Am Ende reichte es für den Aston-Martin-Piloten dennoch zu Rang 6, was sein bestes Saisonergebnis darstellt. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Aufholjagd von Mick Schumacher bleibt aus

Für Mick Schumacher, der wie sein berühmter Vater Michael Schumacher früher eine große Aufholjagd starten wollte, ging es dagegen nur bedingt nach vorne. Der Haas-Pilot überquerte als 14. die Ziellinie.

Die wachsende Kritik an seinen Leistungen - zuletzt auch öffentlich vorgetragen von Teamchef Günther Steiner - setzen dem Deutschen augenscheinlich zunehmend zu.

Nach dem Qualifying wirkte Schumacher aufgewühlt, sprach davon, „genervt“ zu sein. Steiner klagte vor dem Start über eine „Spaltung von außen“. Die Lage bei Haas bleibt angespannt. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Pérez überholt Leclerc direkt am Start

Leclerc hatte sich am Samstag souverän die sechste Pole der Saison gesichert. Da diese auf der überholfreundlichen Strecke in Baku allerdings weniger wert ist als auf anderen Kursen, war das längst kein Erfolgsgarant.

Die dennoch gute Ausgangslage verspielte Leclerc allerdings bereits beim Start: Perez zog vor der ersten Kurve innen vorbei, nur mit Mühe parierte Leclerc in den folgenden Runden die Attacken von Verstappen.

Der Ausfall von Sainz veränderte die Dynamik des Rennens. Leclerc kam bereits in der zehnten Runde in die Box und wechselte äußerst früh die harte Reifenmischung.

Das Red-Bull-Duo blieb auf der Strecke, Perez führte das Feld vor Verstappen an, gab seinen Platz fünf Runden später aber kampflos ab.

Leclerc-Pechsträhne setzt sich fort

Sämtliche taktischen Überlegungen am Red-Bull-Kommandostand im Fernduell mit Leclerc erübrigten sich kurz darauf. Aus Leclercs Ferrari stieg Rauch auf, mit einem Motorschaden musste der Monegasse seinen Boliden abstellen.

Seine bittere Pechsträhne setzte sich auch in Baku fort: Schon in Barcelona streikte die Technik, in Monaco kosteten Strategiefehler den ersehnten Heimsieg - trotz jeweiliger Pole Position.

Verstappen kontrollierte das Rennen in der Folge an der Spitze und fuhr ungefährdet dem Erfolg entgegen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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