Verstappen zieht Hamilton auf

Verstappen zieht Hamilton auf
Verstappen zieht Hamilton auf

Max Verstappen hat auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Kanada-Rennen einen Scherz auf Kosten seines Kontrahenten Lewis Hamilton gemacht.

Der siebenmalige Weltmeister hatte über seine neu entdeckte Leidenschaft für Formel-1-Videospiele gesprochen, als Verstappen ihn mit einer schlichten Frage aufzog.

„Ich habe letztens meinen alten Nintendo 64 in der Garage gefunden und habe mir jetzt ein SEGA Genesis mit dem Senna-Game gekauft“, erzählte Hamilton gut gelaunt am Freitag. „Ich habe die Nächte durchgespielt, aber ich bin noch nicht so schnell.“

Daraufhin warf Verstappen mit einem Grinsen ein: „Gab‘s da Probleme mit Porpoising?“

„Nein, kein Porpoising, nein“, antwortete Hamilton und ließ sich zumindest ein kleines Lächeln entlocken.

Hamilton klagt über Rückenschmerzen

Hintergrund der Frotzelei: die aktuelle Debatte über die Gesundheit der Fahrer in den neuen F1-Boliden.

Der Automobil-Weltverband FIA hatte unlängst Maßnahmen zur Verringerung des Porpoising - also des Hüpfens auf der Strecke - angekündigt, um die Piloten zu schützen.

Betroffen von besagtem Porpoising war zuletzt Hamilton, der nach dem Baku-Rennen über starke Rückenschmerzen klagte. Der 37-Jährige begrüßte denn auch die Ankündigung der FIA - ganz im Gegensatz zu Verstappen.

Verstappen gegen Regeländerungen

„Egal, ob es uns hilft oder schadet: Ich bin nicht der Ansicht, dass Regeländerungen in der Saison korrekt sind“, sagte der Niederländer.

Ferrari-Pilot Charles Leclerc pflichtete ihm bei: „Das Team muss mir ein Auto geben, mit dem ich fahren kann.“

Hamilton sagte hingegen: „Es ist positiv, dass die FIA daran arbeitet. Es geht auch darum, dass die künftigen Fahrergenerationen nicht unter Rückenschmerzen leiden.“

Am Sonntag findet der Große Preis von Kanada statt. Bereits am Samstag ist das Qualifying.

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