Verstappen entschuldigt sich für Wortwahl, bleibt aber bei seiner Meinung

SID
Verstappen entschuldigt sich für Wortwahl, bleibt aber bei seiner Meinung

Red-Bull-Pilot Max Verstappen (20) hat sich für seinen verbalen Aussetzer zuletzt in Austin entschuldigt. Der Niederländer bleibt aber bei seiner Meinung, dass er um das Podium beim Großen Preis der USA betrogen wurde. "Die Wörter, die ich benutzt habe, waren nicht korrekt. Ich hätte andere wählen sollen", sagte der Niederländer am Donnerstag in Mexiko: "Ich denke nach wie vor, dass die Entscheidung nicht korrekt war."
Am vergangenen Sonntag hatte Verstappen von den Rennkommissaren eine Zeitstrafe von fünf Sekunden aufgebrummt bekommen, er verlor seinen dritten Platz und wurde Vierter. Bei seinem Überholmanöver gegen Kimi Räikkönen (Finnland/Ferrari) in der viertletzten Kurve der Schlussrunde soll sich Verstappen durch Verlassen der Strecke einen unerlaubten Vorteil verschafft haben. Einen Steward nannte er "Idiot".
Nach einem Rennen "kochen die Emotionen hoch", sagte Verstappen vor dem Großen Preis von Mexiko (Sonntag, 20.00 Uhr/RTL und Sky): "Besonders wenn einem das Podium genommen wird." Er habe sich "keinen Vorteil verschafft. Alle sind an der Stelle weit rausgefahren, aber nur ich wurde bestraft." Zur Ablenkung habe er in den vergangenen Tagen Fußball auf der Playstation gespielt.
Am Donnerstag nahm auch Rennleiter Charlie Whiting zu dem Vorfall noch einmal Stellung und zeigte Videobilder von der Szene. "Max hat sich einen Vorteil verschafft", sagte er, die Entscheidung der Stewards sei einstimmig gewesen. Auch Verstappens Argumentation, er habe einen Unfall mit Räikkönen vermeiden wollen, ließ Whiting nicht gelten: "Es gab eine große Lücke."