Verschwundener Magritte komplett

Computertechnologie macht’s möglich: Das letzte Stück eines verschwundenen Bildes des surrealistischen Malers René Magritte ist nach jahrzehtelanger Suche gefunden worden: und zwar hinter einem anderen Bild. “La pose enchantée” hat Magritte 1927 gemalt, Jahre später zerschnitt er es und malte darüber.

Professor David Strivay, Rektor der Universität Lüttich erklärt: “Ich glaube, er zerstörte dieses Bild, weil er kein Geld hatte. Die späten Zwanzigerjahre, die frühen Dreißigerjahre. Er kam ohne Geld aus Paris zurück, er recycelte quasi die Bilder, mit denen er nicht so zufrieden war, und dieses zerschnitt er in vier Teile.”

Hinter dem Bild mit dem Titel “Dieu n’est pas un saint” haben die belgischen Kunsterxperten den vierten Teil von “La pose enchantée” sichtbar gemacht, das vierte, noch fehlende Stück. Der erste Teil war 2013 unter Magrittes “The Portrait” im MoMa in New York gefunden, Nummer 2 und Nummer 3 wurden in Stockholm und in Norwich entdeckt. Nun ist also das letzte Stück des Bildes da.

Belgien feiert den Surrealisten zum 50. Todestag mit vielen Events und Ausstellungen im Land.

Des scientifiques belges sont parvenus à reconstituer virtuellement dun tableau disparu de René Magritte #AFP pic.twitter.com/bY1xUEtVb3— Agence France-Presse (@afpfr) 15 novembre 2017

Portrait #renemagritte #arthistory pic.twitter.com/URcR7pPsDF— Rene Magritte (@artistmagritte) 13 novembre 2017

The window #fineart #arthistory pic.twitter.com/2M2nIqcpoy— Rene Magritte (@artistmagritte) 15 novembre 2017