Verschwörung? Elliott reicht Klage gegen NFL-Sperre ein

Christopher Mallmann
Ezekiel Elliott glaubt an eine Verschwörung gegen ihn

Nächste Runde in einem Fall, der immer skandalöser wird: Ezekiel Elliott von den Dallas Cowboys hat Klage gegen das über ihn verhängte NFL-Urteil wegen häuslicher Gewalt eingereicht - und spricht von einer weitläufigen Verschwörung.

Jenes Urteil hatte ihn zu einer Sechs-Spiele-Sperre verdonnert - und jenem Urteil war er bereits mit einer Revision begegnet. Die Klage wird also erst rechtskräftig, sofern die Berufung einen Ausgang zu seinen Ungunsten nimmt. Doch damit scheint Elliott zu rechnen.

Kritische Informationen

In einer Petition, die 30 Seiten stark ist, heißt es, dass eine von der NFL geplante Verschwörung gegen ihn im Gange sei. Die Intention hinter der Verschwörung sei, kritische Informationen vor Kommissar Roger Goodell zu verbergen und ihn selbst weiter zu belasten.

Elliott wird vorgeworfen, seine Freundin Tiffany Thompson im Juni 2016 über mehrere Tage hinweg gewaltvoll attackiert zu haben. Der Runnning Back dementiert sämtliche Behauptungen.

Gegenstand seiner Klage ist die These, dass die hauptverantwortliche Leiterin der NFL-Ermittlungen gegen ihn, Kia Roberts, der entscheidenden Anhörung vor dem Disziplinarausschuss nicht beigewohnt habe. Und besagte Roberts habe zuvor verlauten lassen, dass Thompson "in ihren Behauptungen des Missbrauchs nicht glaubwürdig" gewesen sei.

Empfehlung an Goodell

Elliotts Vorwurf ist demnach, dass man jene Person, die ihn zu entlasten versucht habe, willentlich ausgeschlossen habe. Roberts sei zudem die Einzige gewesen, die Thompson komplett befragt habe. Und sie sei die Einzige, die ein Recht auf eine klare Empfehlung an Kommissar Goodell habe.

Die Geschehnisse rund um Elliott, Thompson und die NFL scheinen immer ominöser zu werden. Ein Ende ist noch nicht absehbar.