Verschärfte Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte in Italien in Kraft getreten

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Corona-Impfung in Mailand (AFP/MIGUEL MEDINA)

In Italien sind am Montag verschärfte Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte in Kraft getreten. In Restaurants, Hotels und öffentlichen Verkehrsmitteln haben nur noch Menschen Zutritt, die gegen Covid-19 geimpft oder von der Krankheit genesen sind. Die 2G-Regel gilt im gesamten Nah- und Fernverkehr - auch in Zügen, Fähren und auf Inlandsflügen. In Theatern, Kinos, Sportstadien und öffentlichen Verkehrsmitteln ist zudem das Tragen von FFP2-Masken verpflichtend.

Am Montag hat in Italien auch der Schulunterricht nach den Winterferien wieder begonnen. Medienberichten zufolge haben aber mehr als tausend Kommunen entschieden, die Schulen noch geschlossen zu lassen. Schulleiter und Ärzte forderten, die Rückkehr in die Klassen um mindestens zwei Wochen zu verschieben. Der Virologe Massimo Galli vom Sacco-Krankenhaus in Mailand erklärte, die Öffnung der Schulen sei "unvorsichtig und ungerechtfertigt".

Italien war Anfang 2020 das erste europäische Land, das von einer Corona-Welle heimgesucht wurde. Das Land verzeichnete seitdem fast 140.000 Corona-Tote. Zuletzt wurden in Italien täglich rund 155.000 Neuinfektionen gezählt. Gut 86 Prozent der Italiener ab zwölf Jahren sind geimpft, von den Kindern zwischen fünf und elf Jahren sind mittlerweile 15 Prozent geimpft. In der vergangenen Woche trat zudem eine Impfpflicht für über 50-Jährige in Kraft.

ao/mid

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