Versäumnis: Bamf hätte Hamburger Attentäter nach Norwegen abschieben können

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat die Frist verschlafen.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wegen der jetzt bekannt gewordenen Panne beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Zusammenhang mit dem Hamburger Attentäter Ahmad A. kritisiert. „Das Versäumnis im Bamf ist in erster Linie ein Versäumnis des Bundesinnenministers“, sagte er dieser Zeitung. „Das Bamf ist eine Behörde in ständiger Personalnot, dies war auch im Frühjahr 2015 so, als allein vom Westbalkan über 50000 Antragsteller auf gerade einmal 300 Entscheider trafen.“ Lischka fügte hinzu: „Wenn eine Behörde dauerhaft hoffnungslos unterbesetzt ist, muss man sich nicht wundern, wenn ein Fehler wie im Fall Ahmad A. passiert.“

Spiegel online hatte berichtet, dass das Amt Ahmad A. schon 2015 nach Norwegen hätte abschieben können, dabei aber die Frist um einen Tag versäumte. Dies habe es auf Spiegel-Anfrage eingeräumt. Der in den Vereinigten Arabischen Emiraten geborene Palästinenser hatte dem Bericht zufolge...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung