Verreisen trotz Corona-Pandemie: Was in den wichtigsten Urlaubs-Ländern derzeit gilt

·Lesedauer: 3 Min.

Die Hoffnungen auf Sommerurlaub steigen. In Norditalien bereitet sich die Tourismusbranche auf die ersten Gäste vor. Auch in Griechenland haben Gastronomen und Regierung viel unternommen, um Besuchern einen sicheren Urlaub zu ermöglichen. Selbst Außenminister Heiko Maaß blickt positiv auf den Sommer: Sollten die Infektionszahlen weiter sinken und die Impfkampagne Fortschritte machen, erwarte er bald wieder ein Leben "in normaleren Verhältnissen" - einschließlich Sommerurlaub. Was bereit in den wichtigsten Urlaubsländern derzeit gilt.

Ägypten

Derzeit rät das auswärtige Amt von Urlaub in Ägypten ab. Alle, die trotzdem reisen, einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Reise-Rückkehrer müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben.

Dänemark

Wer vollständig geimpft ist, braucht weder Test noch Quarantäne um nach Dänemark einzureisen. Alle anderen brauchen dagegen einen triftigen Grund für die Reise und einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Nach dem Urlaub müssen Rückkehrer nach Deutschland zudem zehn Tage in Quarantäne.

Frankreich

Frankreich gilt laut dem Robert-Koch-Institut derzeit als Hochrisikogebiet. Die Inzidenzen liegen über einem Wert von 200. Einreisen darf man nur mit einem PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) und nach einer schriftlichen Erklärung, dass man keine Symptome hat. Anders als in anderen Urlaubs-Regionen gibt es in Frankreich keine Ausnahmen davon für Geimpfte. Derzeit gilt eine Ausgangssperre von 19 bis 6 Uhr. Ab dem 19. Mai soll diese gelockert werden und nur noch von 21 bis 6 Uhr gelten. Reise-Rückkehrer müssen 10 Tage in Quarantäne.

Griechenland

Für Griechenland hat das Auswärtige Amt ebenfalls eine Reisewarnung ausgesprochen. Einreisen darf man nur, wenn man einen negativen PCR-Test vorlegen kann, der nicht älter als 72 Stunden sein darf oder wenn man vollständig geimpft ist. Reiserückkehrer müssen einen negativen Antigen-Test vorlegen oder ebenfalls beweisen, dass sie seit 14 Tagen vollständig geimpft sind.

Italien

Italien gilt wegen hoher Inzidenzen weiterhin als Risikogebiet. Laut dem Auswärtigen Amt muss bis mindestens heute ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Zudem müssen Einreisende fünf Tage in Quarantäne. Bei der Rückkehr gilt eine Testpflicht. In Italien herrscht derzeit noch der gesundheitliche Notstand. Damit verbunden ist eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr sowie eine Einschränkung der Bewegungs- und Reisefreiheit.

Niederlande

Das Königreich der Niederlande gilt aufgrund von hoher Inzidenzen als Hochrisikogebiet. Reisende aus Deutschland müssen sich zehn Tage in Quarantäne begeben und einen negativen PCR-Test vorweisen, wenn sie einreisen wollen. Einen Vorteil für vollständig Geimpfte gibt es nicht.

Portugal

Aktuell dürfen noch keine Touristen nach Portugal reisen. Die Einreisebestimmungen sollen aber ab dem 17. Mai gelockert werden. Demnach sollen Menschen aus EU-Ländern, in denen die Inzidenz bei unter 500 Fällen pro 100.000 Einwohnern liegt auch zu "nicht notwendigen" Zwecken einreisen dürfen. Urlauber müssen allerdings einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Spanien

Spanien hat die generellen Einreisebeschränkungen aufgehoben. Wer dort Urlaub machen will braucht einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Einen Vorteil für Geimpfte oder Genese gibt es nicht. Außerdem muss auch im Freien eine Maske getragen werden.

Österreich

Seit kurzen dürfen Touristen ohne sich in Quarantäne zu begeben wieder nach Österreich einreisen. Voraussetzung ist eine vollständige Impfung oder ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss man sich vorher elektronisch registrieren. Bei der Rückkehr nach Deutschland muss man sich testen lassen. Die Restaurants dürfen ihren Innen- und Außenbereich unter Auflagen öffnen. Es gilt derzeit eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr.

tel

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.