Vermisste sächsische Schülerin: Ist Linda W. unter den festgenommenen IS-Anhängerinnen?

Die 16-jährige Linda W. aus Sachsen möchte mit den Sicherheitsbehörden kooperieren.

Die Tageszeitung Die Welt verbreitete am Dienstag eine Meldung, die nicht nur in Pulsnitz für Aufsehen sorgte. Demnach sollen im irakischen Mossul insgesamt fünf Frauen aus Deutschland festgenommen worden sein, darunter die 16-jährige Linda W. aus der sächsischen Kleinstadt, die vor einem Jahr verschwand. Es hieß, die Frauen hätten sich in einem Tunnelsystem der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) versteckt. Und sie hätten Waffen und Sprengstoffgürtel in ihrem Besitz gehabt, um die irakische Truppen anzugreifen. Unter den Festgenommenen seien auch Frauen aus Russland, der Türkei, Kanada und Tschetschenien gewesen.

„Noch keine gesicherten Informationen“

Die Meldung ließ sich im Laufe des Tages weder bestätigen noch falsifizieren. Iraks Armee erklärte später offiziell, unter den in Mossul festgenommenen IS-Anhängerinnen seien keine Minderjährigen, sondern allein Frauen über 30 Jahre, bei denen es sich um Kämpferinnen handele, die andere ausgebildet und für die IS-Polizei gearbeitet hätten. Sie seien über die syrische Stadt Al-Rakka nach Mossul gekommen und würden weiter befragt. Dem Auswärtigen Amt liegen nach eigenen Angaben „noch keine gesicherten Informationen“ zu dem Fall vor. Die federführende Staatsanwaltschaft Dresden prüft ebenfalls.

Unabhängig davon ist der Fall interessant – im Kleinen wie im Großen. Linda W. hatte sich Freunden zufolge im Internet radikalisiert, war zum Islam konvertiert, im Sommer 2016 nach Istanbul geflogen und...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung