Er verlieh Charlie Brown die Stimme: Trauer um Peter Robbins

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Ihm verdankte "Peanuts"-Figur Charlie Brown seine Originalstimme: Nun ist US-Schauspieler Peter Robbins im Alter von 65 Jahren gestorben.

Peter Robbins verlieht Charlie Brown seine Stimme. Nun ist der US-Schauspieler im Alter von 65 Jahren gestorben. (Bild: 2008 Valerie Macon/Valerie Macon)
Peter Robbins ist im Alter von 65 Jahren gestorben. (Bild: 2008 Valerie Macon/Valerie Macon)

Sein Gesicht kannten nur wenige, seine Stimme dafür Millionen: Peter Robbins brachte einst die beliebte "Peanuts"-Figur Charlie Brown zum Sprechen. Nun ist der US-Schauspieler im Alter von 65 Jahren gestorben, wie seine Familie gegenüber dem Sender "Fox 5 San Diego" bestätigte.

Mit sieben Jahren sprach er Charlie Brown

Bereits im Alter von sieben Jahren verlieh Robbins dem Zeichentrickcharakter seine Stimme, zuerst 1963 in der Doku "A Boy Named Charlie Brown" über "Peanuts"-Erfinder Charles Schulz. Im Laufe der 60er-Jahre war er als Charlie Brown in Fernsehspecials wie "You're in Love, Charlie Brown" sowie im Kinofilm "A Boy Named Charlie Brown" (1969) zu hören. Bis Anfang der 70er-Jahre war er zudem als Kinderschauspieler in US-Serien zu sehen, zuletzt 1972 in "My Three Sons". Später trat er vor allem in "Peanuts"-Jubiläumssendungen auf.

US-Medien zufolge hatte Robbins unter psychischen Problemen und einer Suchterkrankung gelitten. Auch sei er 2015 wegen der Bedrohung eines Sheriffs verurteilt worden und habe bis 2019 im Gefängnis gesessen.

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