Verlängerung auf zehn Tage: Tegeler Hafenfest: Chronologie eines Streites

Das Tegeler Hafenfest besuchten im Jahr 2016 täglich 25.000 Menschen.

Reinickendorf.  Es war ein Drama in mehreren Akten, das am Dienstag in einer Ausschusssitzung sein vorläufiges Ende fand. Monatelang stritten Bezirk, Fraktionen und eine Anwohnerinitiative, um die diesjährige Verlängerung des Tegeler Hafenfestes auf zehn Tage. Die Morgenpost dokumentiert den Verlauf der Auseinandersetzung, an dessen Ende eine fast allseitige Einsicht steht: Die Anwohner hätten bei der Hafenfestplanung frühzeitig miteinbezogen werden müssen.

5. April 2017:

Die "Initiative Hafenfest 2017", in der Anwohner der Greenwichpromenade in Tegel organisiert sind, problematisiert in einer Anfrage die Dauer des Tegeler Hafenfest in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Die Forderung: Das Fest entgegen der Pläne des Bezirksamtes und des Veranstalters Henry Arzig von der Catering Company GmbH wieder von zehn auf vier Tagen zu verkürzen. Der Vorwurf: Bezirk und Veranstalter haben die Anwohner bei der Planung vergessen. Einhergehende Lärmbelästigung, Vermüllung und Zerstörungen seien unzumutbar über diesen Zeitraum und eine "Zweckentfremdung des Naherholungsgebietes".

Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) bestätigt Antrag des Hafenfestes vom Veranstalter vom 14. bis 23. Juli und hält Fest ohne Bedenken für "genehmigungsfähig". Stadtrat Sebastian Maack (AfD) ergänzt, dass das Bezirksamt aus Sicherheitsgründen die Besucherströme auf zwei Wochenenden verteilen will. Man prüfe Auflagen, um Lärm, Vermüllung und Geruchsbelästigung zu minimieren. SPD, Linken, Grünen und FDP sind wegen der Verläng...

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