Vor Verlängerung bei Juventus: Juan Cuadrado erwog Rückkehr nach Kolumbien

Im vergangenen November verlängerte Juan Cuadrado seinen Vertrag bei italienischen Serienmeister Juventus Turin bis 2022. Zuvor hatte der Offensivmann jedoch nach eigenen Angaben mit dem Gedanken an eine Rückkehr in seine Heimat Kolumbien gespielt.

"Ich dachte darüber nach, zu Independiente de Medellin zurückzukehren. Aber vielleicht passiert das später“, sagte Cuadrado in einem Interview mit ESPN. Bei Independiente hatte Cuadrados Karriere begonnen, ehe er 2009 zu Udinese Calcio in die Serie A wechselte.

Juan Cuadrado: "Möchte nicht, dass die Leute diese Situation auf die leichte Schulter nehmen"

Derzeit befindet sich der Flügelspieler in Quarantäne, nachdem seine Mitspieler Blaise Matuidi und Daniele Rugani positiv auf COVID-19 getestet wurden. Während Cuadrado von den Vorsichtsmaßnahmen der Alten Dame überzeugt ist, hofft er, dass sein Heimatland eine schlimme Coronasituation wie in Italien vermeiden kann.

"Wir sind ruhig, weil es unseren Mitspielern Rugani und Matuidi viel besser geht und wir den Anweisungen der Regierung folgen", erklärte der 31-Jährige und betonte: "Ich möchte nicht, dass die Leute diese Situation auf die leichte Schulter nehmen. Hier in Italien ist es ziemlich schwierig."

Juan Cuadrado über Corona-Pandemie: "Wir müssen darauf achten, was die Behörden und unser Präsident sagen"

"Wir müssen darauf achten, was die Behörden und unser Präsident sagen. Die Leute glauben es nicht, aber die Fälle haben mit der Zeit zugenommen. Wir müssen die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass es in Kolumbien weniger Fälle gibt als hier in Italien", erklärte Cuadrado weiter.

Bereits im Jahr 2016 kam der 88-fache kolumbianische Nationalspieler zunächst leihweise vom FC Chelsea und wechselte ein Jahr später für 20 Millionen Euro Ablöse fest zu den Bianconeri. Seitdem bestritt Cuadrado 169 Partien für Juventus und war dabei an 48 Treffern beteiligt.