Verkehrsunfälle in Köln: KVB startet Kampagne mit Schockvideos

Die Kölner Verkehrsbetriebe zeigen in den Videos falsches Verhalten auf.

Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) haben die Kampagne „Mit Sicherheit mobil“ gestartet. In Schockvideos wird gezeigt, wie es zu Unfällen mit Straßenbahnen und Bussen kommt. Allein 2015 sind sechs Menschen bei Unfällen mit Bahnen gestorben, 22 weitere wurden schwer verletzt.

In einem der Schockvideos der KVB ist eine Mutter mit Kinderwagen, Kopfhörern und dem Handy in der Hand unterwegs. Sie läuft, ohne sich umzuschauen, über die Gleise. Die Bahn, die um die Kurve kommt, sieht den Kinderwagen zu spät und überrollt ihn. Auch in der Bahn verletzen sich Menschen durch die Notbremsung.

Danach wird der Film quasi zurückgespult und gezeigt, wie sich die Mutter und die Passagiere richtig verhalten hätten.

Solche Unfälle sind vermeidbar

In einem anderen Video ist zu sehen, wie ein Radfahrer versucht, sich zwischen einem Bus und parkenden Autos durchzuschlängeln. Als der Bus dann rechts abbiegen möchte, kommt es zum Unfall.

Im Anschluss zeigt das Video das richtige Verhalten: Der Radfahrer bleibt hinter dem Bus, meidet den toten Winkel und fährt weiter, nachdem der Bus abgebogen ist.

Die KVB möchte damit nach eigener Aussage auf vermeidbare Unfälle hinweisen und die Menschen für Gefahren sensibilisieren. (red)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta