Verkehrspolitik: Leserforum: Die Wiederentdeckung der Straßenbahnen

Tram am Alexanderplatz in Mitte. Auch Moabit soll eine Straßenbahn bekommen

Der Ton wird immer rauer auf Berlins Straßen, die Aggressivität nimmt zu. Statt einem Miteinander im Straßenverkehr ist es ein Gegeneinander mit zunehmender Härte. Verbal und auch körperlich. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger kämpfen um jeden Meter Platz auf den Fahrbahnen und Bürgersteigen. Und die Unternehmen sehen das Wachstum der Stadt in Gefahr, wenn der Wirtschaftsverkehr nicht mehr zügig vorankommt. Die rot-rot-grüne Landesregierung möchte den öffentlichen Nahverkehr attraktiver gestalten, damit mehr Menschen auf Busse und Bahnen umsteigen. Aber auch die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel beklagen Zugausfälle, verspätete Busse oder schlechte Anbindungen.

Doch das ist nur ein Baustein des Gesamtkonzepts, mit dem die Landesregierung eine zukunftsfähige Verkehrswende einleiten möchte. Mit Rad- und Radschnellwegen soll die Fahrradstadt Berlin gefördert werden. Auch das Berliner Straßenbahnnetz soll laut Koalitionsvereinbarung wachsen. Für die kommenden zehn Jahre soll ein Schwerpunkt bei den Netzbereichen in der Innenstadt liegen.

Jede Idee des rot-rot-grünen Senats zum Thema Verkehrswende findet daher seine Befürworter und Kritiker. Die Diskussionen um das Für und Wider einzelner Vorschläge wird so hitzig geführt, wie der "Kampf" um einer der raren Parkplätze in der Stadt. Grund genug, sich mit der Verkehrspolitik von Rot-Rot-Grün in einem öffentlichen Forum intensiv zu beschäftigen. Die Berliner Morgenpost bietet ihren Lesern die Möglichkeit, sich am kommenden Mittwoch, ...

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