Verkehrskontrollen: Die Potsdamer Brücke steht jetzt unter Beobachtung

Kontrolle an der Potsdamer Brücke

Die Baustelle an der nur 15 Meter kurzen Potsdamer Brücke hat auch am Montag wieder für große Aufregung gesorgt: auf den Straßen, in der Politik und bei der Polizei. Denn am Montagmittag wurde die Brücke wieder für die Busse der BVG geöffnet. Ab 13 Uhr konnten die Linien M48 und M85 planmäßig fahren. Allerdings unter Polizeischutz: Vier Beamte pro Schicht sind seit Montag auf der Brücke im Einsatz – 24 Stunden, für die nächsten zwei Wochen, das hatte Innensenator Andreas Geisel (SPD) bereits in der vergangenen Woche beschlossen. Sie sollen darauf achten, dass Autofahrer nicht über die Busspuren versuchen, die Brücke zu überfahren. Diese rigorose Maßnahme gefällt allerdings nicht jedem.

Schon kurz nach der Öffnung der Busspur am Montagmittag boten sich Bilder, die Kopfschütteln auslösten. Immer wieder bedeutete ein junger Polizist, der sich auf der Busspur postiert hatte, einzelnen Autofahrern mit energischen Handzeichen umzudrehen. Hinweisschilder vor der Brücke kündigen zwar die Sperrung an – bis Ende September noch. Dennoch versuchten Dutzende Fahrer, sich über die Busspur hinüberzuschlängeln. Vorbei aber kam niemand an dem jungen Beamten und seinen drei Kollegen: So zeigte ihr Einsatz Wirkung.

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"Wir wollen, dass keine gefährlichen Situationen entstehen"

Erst in der vergangenen Woche war die Brücke komplett gesperrt worden, weil zahlreiche Autofahrer ignoriert hatten, dass nur BVG-Busse und Radler über die Brücke fahren dürfen. Es kam immer wieder zu brenzligen...

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