Verkehrschaos: Der S-Bahn-Ring wird für vier Wochen unterbrochen

S-Bahn-Fahrgäste müssen sich auf Einschränkungen auf dem Ring einstellen

Bei der Berliner S-Bahn kommt nach dem Bausommer – ja richtig, der Bauherbst. Und der beginnt am heutigen Freitag. Seit Betriebsbeginn, 4 Uhr, ist der Zugverkehr auf einer der wichtigsten S-Bahn-Strecken, der Ringbahn, vier Wochen lang unterbrochen. "Mission Zukunft" nennt die Bahn das Projekt, bei dem sie auf dem S-Bahn-Nordring bis 30. Oktober Gleise und Signale erneuern sowie das neue elektronische Zugsicherungssystem ZBS einrichten will.

Zudem stehen weitere Vorarbeiten für die Linie S21 auf dem Plan, auf der einmal Züge zur Entlastung des Nord-Süd-Tunnels vom Nordring abbiegen und zum Hauptbahnhof fahren sollen. Nach heutigem Stand wird die neue Strecke allerdings nicht vor 2020 in Betrieb geben.

Während der Bauarbeiten werden sich bis zu 100.000 Fahrgäste, die an Werktagen in diesem Bereich mit Zügen der Ringbahn-Linien S41 und S42 unterwegs sind, neue Wege suchen müssen. Die S-Bahn richtet zwar einen Schienenersatzverkehr (SEV) ein, empfiehlt aber ihren Fahrgästen wegen der kaum kalkulierbaren Fahrzeiten der Busse eine "weiträumige Umfahrung" der Baustelle.

"Da uns bewusst ist, dass ein solch wichtiger S-Bahn-Streckenabschnitt nicht adäquat über die Straße ersetzbar ist, bitten wir die Berliner explizit auf andere S- und U-Bahn-Verbindungen auszuweichen", sagte dazu S-Bahnsprecher Ingo Priegnitz der Berliner Morgenpost. Die bis zu 36 Busse, die im Ersatzverkehr eingesetzt werden, würden in erster Linie der lokalen Erschließung diesen, so...

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