Verkehr in Köln: Den Grünpfeil gibt es nun auch für Fahrradfahrer

Die ersten Schilder wurden am Mittwoch angebracht.

Neben der Fahrradampel an der Kreuzung Thebäerstraße/ Vogelsanger Straße hängt nun ein „Grünpfeil“ – ein Schild, das den Fahrradfahrern erlaubt, rechts abzubiegen auch wenn die Ampel rot ist.

Die Straße, in der die neue Regelung ab sofort gilt, ist eine Einbahnstraße, die für den Radverkehr geöffnet wurde. Aus Sicherheitsgründen war an dieser Kreuzung eine Fahrradampel aufgestellt worden.

Mit der Grünpfeilregelung soll hier der Fahrradverkehr beschleunigt werden. „Der Vorteil ist, dass es keine Wartezeiten mehr gibt. Die sind immer eher unerwünscht“, sagte Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik. „Aber aus Sicherheitsgründen sind diese manchmal eben nicht vermeidbar.“

Vorsicht ist immer geboten

Trotzdem ist auch beim Abbiegen an einer Straße mit Grünpfeilregelung Vorsicht geboten, denn die anderen Verkehrsteilnehmer rechnen möglicherweise nicht damit.

Deshalb können Radfahrer bis zur Sichtlinie vorfahren und sich dort erst einmal eine Übersicht verschaffen, bevor sie rechts abbiegen. „Der Radfahrer hat eigentlich rot und ist damit absolut untergeordnet“, erklärte Harzendorf. „Er muss den anderen den Vorrang lassen. Wenn er das tut, dann ist so eine Situation absolut unkritisch. Und wir gehen davon aus, dass er das tut.“

Die neue Grünpfeilregelung für Radfahrer soll zukünftig an mehreren Stellen in der Stadt eingesetzt werden, es gibt sie bereits an Fahrradampeln an der Adolf-Fischer-Straße/Hansaring und Maastrichter Straße/Hohenzollernring. Schon geplant sind Schilder an der Simon-Meister-Straße/Kempener Straße. An weiteren Stellen soll die Anbringung geprüft werden.

Die Grünpfeilregelung für Radfahrer wie für Autofahrer ist aber nicht überall möglich. So wird die Maßnahme nur an übersichtlichen Straßen durchgeführt.

Vorschläge für Fahrradampeln, die die Voraussetzungen erfüllen und an denen der Verkehrsablauf durch einen Grünpfeil verbessert werden könnte, können per E-Mail an den Fahrradbeauftragten der Stadt Köln gesendet werden....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta