Verkehr: Fahrradständer anstelle von Parkplatz

Die Stadt soll in der Herschelstraße Fahrradstellplätze für die Anwohner schaffen. Das beschloss die Bezirksvertretung Mülheim bei ihrer jüngsten Sitzung einstimmig. Damit gab sie einer Bürgereingabe statt, die das fordert.

Denkmalgeschützte Wohnanlage

Marek Sernecki, der Verfasser, erläuterte, dass es auf der gesamten Länge der Straße keine Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gebe. Das ärgert die Anwohner um so mehr, als in den zwölf Mehrfamilienhäusern der Straße mit je neun Parteien mehr als 200 Menschen wohnen würden. Der schmale Gehweg lasse die Aufstellung von Fahrradnadeln nicht zu. Die Vorgärten seien Bestandteil der denkmalgeschützten Wohnanlage und ein Streifen entlang der Hausfassaden sei ebenfalls zu schmal. Ebenso wenig ließen sich Fahrräder über steile Treppen in die Keller hieven oder wegen großer Umwege in den Innenhöfen abstellen.

Sernecki schlug vor, einen der Pkw-Parkplätze auf der Herschelstraße umzuwandeln. "Von den fünf existierenden Parkplätzen ist der südöstlichste am besten geeignet", schlug er vor. Wenn die Fahrzeuge eng stünden, habe sogar ein sechstes Auto Platz, verstelle aber oft auch den Gehweg: "Diesen würden wir gern für den Fahrradständer nutzen." Alternativ dazu, wären Fahrradnadeln an den oft zugeparkten Gartentoren zu den Innenhöfen, die sich an der Voltastraße befinden.

"Dann ist das auch ein Mittel, Falschparken zu verhindern", kommentierte Winfried Seldschopf (Grüne). (aef)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta