Verkehr: Fähre Kladow – Wannsee: Keine Chance auf zweites Schiff

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Berlin. Es war ein erneuter Versuch, den Fährbetrieb zwischen Kladow und Wannsee durch ein zweites Schiff zu stärken – doch die Bezirksverordnetenversammlung Spandau (BVV) hat auch mit dem neusten Antrag keine Chance auf Erfolg. Das geht nun aus einem Bericht von Verkehrsstadtrat Frank Bewig (CDU) und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) zum beschlossenen Antrag hervor. Darin wird eine Stellungnahme der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zitiert, nach deren Angaben sich eine zweite Fähre insbesondere in den Wintermonaten nicht lohnen würde.

In dem CDU-Antrag, der einstimmig beschlossen worden war, hatte die Fraktion eine „Pop-up-Fähre“ in Anlehnung an die Pop-up-Radwege gefordert. Zumindest in der Berufsverkehrszeit solle ein zweites Schiff eingesetzt werden, argumentierten die Christdemokraten, um die Verkehrsanbindung zu entzerren und zu verhindern, dass Menschen im Fall einer vollen Fähre 60 Minuten warten müssen. Aktuell verkehrt die Linie F10 im Stunden-Takt. Gleichzeitig wurde auf die geltenden Abstandsregelungen während der Corona-Pandemie verwiesen.

Reederei besitzt lediglich ein zweites, kleines Reserveschiff

Doch so kurzfristig, wie sich die CDU-Fraktion den Einsatz des zweiten Fährschiffes vorstellte, scheint das Ganze nicht möglich zu sein, wie die BVG dem Bezirk mitteilte. Demnach habe sich die Senatsverkehrsverwaltung bei der Ausschreibung der Verkehrsleistung für die laufende Vertragsperiode gegen ein zweites Schiff ausgesprochen. Eine kurzfristige temporäre Verstärkun...

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