Verkehr am Chlodwigplatz: Kartäuserhof soll in beide Richtungen geöffnet werden

Anwohner beschweren sich über zu viel Verkehr in den Nebenstraßen.

Seit der Chlodwigplatz für Autofahrer gesperrt ist, staut sich der Berufsverkehr in den schmalen Straßen zwischen Severinstraße, Sachsenring und Ulrichgasse.

Anwohner hatten sich mit einer Beschwerde an die politischen Gremien gewandt. Die zuständigen Bezirksvertreter der Innenstadt haben nach einem Treffen mit den Planern der Stadtverwaltung vor Ort nun einen Beschluss gefasst, der die Situation entschärfen soll. Er soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Besonders betroffen ist derzeit die Brunostraße, die den Kartäuserwall mit dem Sachsenring verbindet und nur in dieser Richtung befahren werden darf. Um sie zu entlasten, soll der parallel verlaufende Kartäuserhof in beide Richtungen geöffnet werden. Bislang durfte er nur zum Abbiegen vom Ring in Richtung Kartäuserwall genutzt werden.

Verkehr soll schneller abfließen

Damit soll der Verkehr schneller auf den Ring abfließen. Die Fahrbahn wird verbreitert. Fünf Parkplätze für Autos fallen dafür weg. die Ampel in der Brunostraße wird um einen "Grünen Pfeil" ergänzt.

Rechtsabbiegen wird dann auch bei rotem Signal erlaubt sein. Eine sogenannte überbreite Fahrspur ist dafür notwendig. Drei Parkplätze müssen deshalb hier weichen. Länger vorgesehen ist die erlaubte Fahrtrichtung im Kartäuserwall zu ändern. Die Autofahrer könnten dann von der Severinstraße bis zur Ulrichgasse parallel zum Ring fahren. (phh)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta