Verkehr: Nach Brandanschlägen in Brandenburg hält das Bahnchaos an

Für die Reisenden heißt es: Warten

Tausende Fahrgäste von und nach Berlin sind noch am Sonntag von den Folgen der Brandanschläge auf die Bahn betroffen gewesen – und auch am Montag könnte es damit weitergehen. Auf den Strecken nach Hamburg und Hannover gibt es noch immer Einschränkungen: Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte, dass nicht auszuschließen sei, dass es auch zum Wochenstart noch zu Verspätungen komme.

Zwar war die Strecke zwischen Berlin und Hannover bereits am Sonntag wieder befahrbar, Reisende mussten aber mit längeren Fahrzeiten von 30 bis 45 Minuten rechnen. "Durch die Umleitungen der Züge von der Hamburger Strecke ist die Strecke nach Hannover sehr voll", so die Sprecherin. Der Grund: Die Linie von Berlin nach Hamburg war auch am Sonntagabend noch nicht wieder befahrbar. Züge wurden über Magdeburg umgeleitet, wodurch Reisende etwa eine Stunde mehr einplanen mussten. Wann die Züge wieder regulär fahren können, war noch nicht klar.

250 Neonazis auf dem Weg nach Berlin

Während die Bahn noch daran arbeitet, die Folgen der Brandanschläge an den Brandenburger Bahnhöfen Finkenkrug und Groß-Behnitz zu beseitigen, läuft bereits die Suche nach den Tätern: Die Bundespolizei vermutet, dass die Taten im Zusammenhang stehen mit der Anreise von Neonazis nach Berlin zum Gedenkmarsch für den Nationalsozialisten und Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß in Spandau. Somit hätte die Neonazi-Demonstration am Sonnabend wohl nicht nur den Verkehr in Teilen des Bezirks lahmgelegt, sondern auch den Bahnverkehr rund um Berli...

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