VerifyMyAge: Fehlendes Vertrauen in Altersüberprüfungsprozesse würde die Hälfte aller britischen Konsumenten pornografischer Inhalte vergraulen

·Lesedauer: 4 Min.
  • 40% der britischen Erwachsenen haben im letzten Monat pornografische Inhalte aufgerufen

  • 55% der Verbraucher würde jedoch keine Webseite nutzen, die von ihnen auf eine für sie unbequeme Weise einen Nachweis ihres Alters verlangt

  • Dies stellt für Anbieter nicht jugendfreier Online-Inhalte eine große Herausforderung dar, sollte eine praktikable Regelung ausbleiben

LONDON, July 08, 2021--(BUSINESS WIRE)--Nahezu die Hälfte aller britischen Erwachsenen (21 Millionen Menschen über 18 Jahren) hat im vergangenen Monat auf Online-Pornographie zugegriffen - dies wurde in einer neuen Studie von Experten auf dem Gebiet der Altersüberprüfung, VerifyMyAge, festgestellt.

Wenn jedoch nach einem Altersnachweis verlangt wurde, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten, gaben 55% der Befragten an, dass sie keine Website nutzen würden, wenn es ihnen nicht gefiele, wie sie nach ihrem Altersnachweis gefragt würden, während weitere 32% aussagten, dass sie sich ‚unsicher‘ seien, ob sie auf einer solchen Website fortfahren würden. Für Anbieter von nicht jugendfreier Online-Unterhaltung ist dies ein ernüchternder Gedanke, der für sie einen erheblichen Abfall der Benutzerzahlen und eine große Herausforderung hinsichtlich der langfristigen Tragfähigkeit bedeuten würde, sollte eine praktikable Regelung zur Altersüberprüfung ausbleiben.

Vor dem Hintergrund einer sich anbahnenden vorgeschriebenen Online-Altersüberprüfung für den Zugriff auf nicht jugendfreie Online-Inhalte im Vereinigten Königreich und in ganz Europa werden sich diese Millionen von Verbrauchern bald der Frage stellen müssen, ob sie ihr Alter nachweisen oder andernfalls nicht mehr auf die bislang so häufig konsumierten Inhalte zugreifen können.

Diese Studie folgt auf eine kürzlich durch die City University durchgeführte Umfrage, die zeigte, dass 81% der 16-17-Jährigen im Vereinigten Königreich bereits sexuell explizite, pornografische Videos oder Bilder gesehen haben, wovon 63% in den sozialen Medien und 47% auf pornografischen Websites. Anhand der Umfrage wurde zudem festgestellt, dass sich Minderjährige nicht jugendfreie Inhalte am häufigsten auf kommerziellen pornografischen Seiten angesehen haben. Eine eigenständige 2019 durch die BBFC durchgeführte Untersuchung führte zudem zu dem erschreckenden Ergebnis, dass die Hälfte (51%) der 11-13-Jährigen im Vereinigten Königreich angegeben hatte, dass sie irgendwann schon einmal pornografischen Inhalt gesehen hätte. Bei Jugendlichen im Alter von 14-15 Jahren betrug diese Zahl 66%.

Andy Lulham, COO bei VerifyMyAge, sagte: „Es ist nicht länger akzeptabel, dass Kinder online auf nicht jugendfreie Inhalte zugreifen können. Die Debatte über die Online-Altersüberprüfung dauert schon viel zu lange und sowohl Verbraucher als auch Anbieter brauchen nun gleichermaßen Gewissheit."

„Anbieter von nicht jugendfreien Online-Inhalten sehen sich jedoch mit der großen Herausforderung konfrontiert, sicherstellen zu müssen, dass Verbraucher dem Vorgang der Altersüberprüfung vertrauen und es sich bei diesem um einen reibungslosen Prozess handelt, denn andernfalls werden sie Inhalte anderswo suchen. Eine Regelung muss dies berücksichtigen und in der Branche für Wettbewerbsgleichheit sorgen, sodass alle den Herausforderungen gleichermaßen begegnen müssen."

Damit Verbraucher der Altersüberprüfung vertrauen können, ist es entscheidend, dass Anbieter mehrere unterschiedliche Formen der Identitätsprüfung anbieten sowie für den Schutz der Privatsphäre sorgen. Technologien, die heutzutage von Anbietern wie VerifyMyAge entwickelt werden, bieten Benutzern bis zu 5 unterschiedliche Nachweismethoden, während weitere entwickelt werden. Verfügbare Technologien stellen sicher, dass personenbezogene Daten über den Verlauf von Benutzern weder gespeichert noch aufgezeichnet werden und somit nicht gehackt werden oder durchsickern können. Dies räumt Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre vollständig aus.

Ein neuer durch VerifyMyAge heute veröffentlichter Bericht hebt sieben wesentliche Merkmale hervor, die sicherstellen, dass ein Altersüberprüfungssystem gebrauchstauglich ist:

  1. Schaffung einer praktikablen Rechtssetzung durch Vertrauen in Technologie und Innovation

  2. Präskriptive und präzise Regulierung zur Förderung der Annahme und Einhaltung

  3. Schaffung eines Rechtsrahmens, der darauf ausgelegt ist, datenschutzrechtliche Bedenken auszuräumen

  4. Einrichtung eines reibungslosen Vorgangs für Verbraucher

  5. Schaffung von Wettbewerbsgleichheit für alle Online-Anbieter

  6. Eine umfassende Umsetzung ist von äußerster Bedeutung.

  7. Es muss ein kollaborativer Ansatz gewählt werden.

Lulham fügte hinzu: „Es ist heutzutage eine Tatsache, dass die Technologie existiert, um einen praktikablen und wirtschaftlich realisierbaren Rahmen zu schaffen, der auf die Bedenken aller Verbraucher, Anbieter und Datenschutzgruppen eingeht. Es ist an der Zeit, dass Regierungen die Maßnahmen ergreifen, um eine Welt zu schaffen, in der online und offline die gleichen Schutzvorkehrungen herrschen."

Als weitere Ausführung der Einzelheiten zu diesen Maßnahmenüberlegungen werden in dem Bericht „A blueprint for age verification in online adult entertainment" (Ein Plan zur Altersüberprüfung in der Online-Erwachsenenunterhaltung) der aktuelle Stand in Europa, wichtige Verbraucher- und Anbieteranliegen sowie die technologische Lösung für das Problem dargelegt.

Der Bericht kann hier online aufgerufen werden.

ENDE

Anmerkungen für Herausgeber

VerifyMyAge-Daten aus einer Umfrage, an der 741 Verbraucher teilgenommen haben und die im März 2021 online durchgeführt wurde

ONS – Erwachsene im Vereinigten Königreich (über 18), Volkszählung von 2011: 78,7% der Bevölkerung über 18

  • 66.796.807 – geschätzte Bevölkerung des Vereinigten Königreichs, Mitte 2019

  • 78,7% davon = 52.569.807

  • 40% davon = 21.027.635

City University, London, Umfrage – 1001 Verbraucher, Mai 2021

BBFC London Umfrage – (1.142 Eltern und 1.142 Kinder 11-17) September 2019

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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