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Vergleichsportal: Kosten für die Wohngebäudeversicherung steigen um 7,5 Prozent

Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer müssen für das kommende Jahr mit höheren Beiträgen bei der Wohngebäudeversicherung rechnen. Die Jahresbeiträge dürften allein wegen des sogenannten Anpassungsfaktors um 7,5 Prozent steigen. (Ina FASSBENDER)
Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer müssen für das kommende Jahr mit höheren Beiträgen bei der Wohngebäudeversicherung rechnen. Die Jahresbeiträge dürften allein wegen des sogenannten Anpassungsfaktors um 7,5 Prozent steigen. (Ina FASSBENDER)

Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer müssen für das kommende Jahr mit höheren Beiträgen bei der Wohngebäudeversicherung rechnen. Die Jahresbeiträge dürften allein wegen des sogenannten Anpassungsfaktors um 7,5 Prozent steigen, wie das Vergleichsportal Check24 am Donnerstag in München erklärte. Grund dafür seien vor allem steigende Kosten bei den Versicherern.

Wird ein Haus beschädigt oder sogar zerstört, greift die Gebäudeversicherung und kommt für den Schaden auf. Ein Haus, das vor 30 oder 40 Jahren gebaut wurde, kann heute aber nicht mehr zu den damaligen Kosten gefertigt werden. Diesen Kostenanstieg bilden die Versicherer mit dem Anpassungsfaktor ab.

Für ein großes Einfamilienhaus in Duisburg mit 230 Quadratmetern und einer Selbstbeteiligung von 300 Euro geht das Vergleichsportal im kommenden Jahr von Mehrkosten von 163 Euro aus. Für ein Einfamilienhaus in Dresden mit 120 Quadratmetern würden 28 Euro mehr fällig. In bestimmten Fällen haben Versicherte bei Beitragserhöhungen Anspruch auf eine Sonderkündigung, erklärte Check24. Versicherungsnehmerinnen und -nehmer sollten ihre Rechnung genau prüfen.

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) entstanden im vergangenen Jahr Schäden an Häusern, Betrieben, Hausrat und Kraftfahrzeugen von rund vier Milliarden Euro. Drei Milliarden Euro entfielen auf von der Wohngebäude- und Hausratsversicherung gedeckte Schäden.

mb/pe