"Verein ist am Zug": Leipzig-Trainer Hasenhüttl begründet Vertragspoker

Bislang ist noch nicht klar, ob Ralph Hasenhüttl RB Leipzig auch in der kommenden Saison trainieren wird. Nun begründet der Österreicher sein Zögern.

Trainer Ralph Hasenhüttl vom Bundesligisten RB Leipzig hat sein teils zögerliches Verhalten bezüglich einer Vertragsverlängerung begründet. "Ich habe im Dezember noch nicht gewusst, in welche Richtung es weitergehen soll, weil es mir wichtig war zu sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt", sagte der Österreicher am Sonntag. Hasenhüttl, der zuletzt bei Bayern München und Borussia Dortmund gehandelt wurde, hat in Leipzig noch einen Kontrakt bis 2019.

Die Eindrücke, die ihm damals noch für eine Verlängerung fehlten, habe er nun gesammelt. "Drei Monate später sind wir alle eine große Erkenntnis weiter. Heute weiß ich, dass mit dieser Mannschaft vieles möglich ist", sagte Hasenhüttl, der mit Leipzig derzeit auf Rang vier der Bundesliga und im Viertelfinale der Europa League steht.

Erst vor Kurzem hatte der 50-Jährige in einem Gespräch mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Ralf Rangnick mitgeteilt, dass er sich eine Verlängerung in Leipzig vorstellen könne. "Jetzt ist der Verein am Zug, mir ein Angebot zu unterbreiten. Das ist bisher noch nicht passiert", sagte Hasenhüttl vor dem Ligaspiel am Montag (20.30 Uhr im LIVE-TICKER) gegen Bayer Leverkusen: "Ich habe meine Bereitschaft dahingehend signalisiert."