Verdorrte Felder und akuter Wassermangel: Die mörderische Hitzewelle in Europa hält an

Versteppte Lavendelfelder statt Blütenpracht, auch auf dem Hochplateau von Valensole in der Provence ist deutlich erkennbar, Frankreich wird von einer beispiellosen Dürre heimgesucht.

Mehr als 100 Kommunen sind derzeit ohne Trinkwasser und müssen mit Lastern versorgt werden. Die Regierung hat einen Krisenstab eingerichtet.

Die Lage könnte anhalten und sogar noch besorgniserregender werden, warnt Umweltminister Christophe Béchu. "Wir befinden uns in einem völlig ungewohnten Kontext. Eine Dürre wie diese haben wir noch nie erlebt. Und die schlechte Nachricht ist, dass wir derzeit keinen Grund zur Annahme haben, dass sie aufhören wird".

In Wäldern und Parks bietet sich ein erschütternder Anblick. Wegen der Hitzewelle, die Frankreich seit Juni heimsucht, werden die Blätter gelb - als wäre schon Herbst.

Alarmstufe Rot in 16 Städten in Italien

Auch in der italienischen Metropole Rom glüht der Asphalt. Einwohner:innen und Tourist:innen erfrischen sich an den zahlreichen Brunnen der Stadt.

Wegen Temperaturen über 40 Grad wurden sechzehn Städte, darunter beliebte Reiseziele wie Rom, Florenz und Palermo auf die Hitze-Alarmstufe "Rot" gestellt.

Wegen Wassermangel: Hausboote auf dem Rhein haben Schlagseite

In den Niederlanden sind die Menschen dazu angehalten, sich weniger Zeit zum Duschen zu nehmen, Blumengießen und Autowaschen sind untersagt. Grund dafür ist der akute Wassermangel aufgrund der anhaltenden Dürre.

Hausbootbesitzer auf dem Rhein klagen, dass der Temperaturanstieg sie mit neuen Problemen konfrontiert. Der Unterschied zwischen dem Wasserstand im Sommer und im Winter ist so groß, dass die Boote schief liegen.

Und in Rumänien nähert sich die Donau ihrem historischen Tiefststand. Nahe der Stadt Calafat an der Grenze zu Bulgarien hat sich das Wasser so stark zurückgezogen, dass mitten im Flussbett Sandbänke entstehen.

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