Verdächtiger nach Drohung gegen Düsseldorfer Weihnachtsmärkte identifiziert

Nach einer Drohung gegen Düsseldorfer Weihnachtsmärkte Anfang Dezember haben Ermittler einen "möglichen Verdächtigen" in Niedersachsen identifiziert. Es handle sich um einen Minderjährigen aus dem Raum Osnabrück, wie die Polizei in Düsseldorf und die Generalstaatsanwaltschaft in Celle am Montag mitteilten. Weitere Details nannten sie unter Verweis auf dessen Alter nicht.

Demnach hatte es am Freitag einen Durchsuchungseinsatz unter Beteiligung von Spezialkräften der Polizei gegeben. Von einer Festnahme war nicht die Rede. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es. Der Einsatz sei Folge "akribischer Ermittlungsarbeit" des Staatsschutzes der Düsseldorfer Polizei gewesen.

Die Drohungen gegen die Weihnachtsmärkte in der Innenstadt von Düsseldorf war am Nachmittag des 5. Dezembers eingegangen und hatte die Polizei zu einer vorsorglichen Räumung veranlasst. Die Einsatzkräfte sprachen damals von einer "abstrakten Bedrohung", auf die nach dem Prinzip "Safety First" (Sicherheit geht vor) reagiert worden sei. Nähere Angaben zur Art der Drohung machten die Behörden damals wie auch am Montag jedoch nicht.

bro/cfm