Verbraucher sind weiter guter Stimmung

Die Verbraucher in Deutschland schätzen ihre wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Konjunktur weiterhin sehr positiv ein. Die Konjunkturerwartung legt leicht zu, während die Einkommenserwartung etwas zurückgeht, wie die Marktforscher der GfK am Dienstag in Nürnberg mitteilten. Das von ihnen prognostizierte Konsumklima für Dezember liegt wie im Vormonat bei 10,7 Punkten. Nach zwei kleinen Rückgängen in Folge stabilisiert sich das Konsumklima damit zum Jahresende

Die Verbraucher in Deutschland schätzen ihre wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Konjunktur weiterhin sehr positiv ein. Die Konjunkturerwartung legt im November leicht zu, während die Einkommenserwartung etwas zurückgeht, wie die Marktforscher der GfK am Dienstag in Nürnberg mitteilten. Das von ihnen prognostizierte Konsumklima für Dezember liegt wie im Vormonat bei 10,7 Punkten. Nach zwei kleinen Rückgängen in Folge stabilisiert sich das Konsumklima damit zum Jahresende.

Nach wie vor sehen die Verbraucher die deutsche Wirtschaft auf einem klaren Wachstumskurs. Nach den spürbaren Zuwächsen im Vormonat legt die Konjunkturerwartung im November allerdings nur wenig um 0,8 Zähler zu.

Die Einkommenserwartung zeigt zwar im November geringe Einbußen von 0,8 Zählern, weist aber immer noch ein hohes Niveau auf. Hintergrund ist vor allem die gute Lage am Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung nimmt stetig zu. So gab es im dritten Quartal dieses Jahres 44,5 Millionen Erwerbstätige. Das waren knapp 670.000 oder 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die guten Beschäftigungsaussichten sorgen bei den Arbeitnehmern für eine hohe Jobsicherheit. Diese Planungssicherheit in Verbindung mit guten Einkommenszuwächsen veranlasst laut GfK offenbar die Konsumenten dazu, ihre Geldbeutel bereitwillig zu öffnen. Dies belegen unter anderem Zahlen zur Umsatzentwicklung im Einzelhandel. Demnach stiegen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Einzelhandelsumsätze von Januar bis September 2017 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 4,8 Prozent.

Ob die gescheiterten Sondierungen für eine Jamaika-Koalition die Verbraucherstimmung beeinträchtigen können, ist demnach unklar. Die Befragung war zum Zeitpunkt des Scheiterns bereits abgeschlossen. Sollte die Bildung einer stabilen Regierung zur Hängepartie werden, kann dies laut GfK allerdings die Unsicherheit sowohl bei den Konsumenten wie auch den Unternehmen verstärken.