Verblüffende Ähnlichkeit: Wenn Putin aussieht wie ein Bond-Bösewicht

Victoria Timm
Freie Autorin für Yahoo Kino
Staatschef mit Film-Bösewicht-Qualitäten: Wladimir Putin. (Bild: AP Photo)

Immer wieder wird der russische Präsident humorvoll in den Medien und sozialen Netzwerken als „James Bond“-Schurke aus dem wirklichen Leben bezeichnet. Und tatsächlich gibt es Situationen, in denen Putin wie ein Bond-Bösewicht aussieht.

Die Rolle des gefährlichen und mysteriösen Machthabers scheint Wladimir Putin zu gefallen. Immer wieder inszeniert sich der russische Staatspräsident öffentlichkeitswirksam – und regelmäßig wird er dafür von den Medien als Bond-Schurke betitelt. „From Russia… with Hate“ titelte jüngst die britische Zeitung „Metro“ nach der angeblich von Russland initiierten Giftattacke gegen einen Doppelagenten auf britischem Boden – eine Referenz an den 007-Klassiker „Liebesgrüße aus Moskau“ (OT: „From Russia With Love“).

Diese Fotos beweisen, dass Wladimir Putin tatsächlich das Zeug zum Film-Bösewicht hat:

Bild: MGM/Presidential Press Service via AP Photo

Christoper Lees Rolle als Francisco Scaramanga im 1974er-Bond-Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ ist heute schon fast legendär. Der stilvolle, doch kaltblütige Auftragskiller drückt den Abzug, ohne mit der Wimper zu zucken. Und auch der russische Präsident schien sichtlich Spaß zu haben, als er 2006 eine Schießanlage des Verteidigungsministeriums in Moskau besuchte.

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Im 22. Film der „James Bond“-Reihe „Ein Quantum Trost“ gibt sich Dominic Greene (Mathieu Amalric) als Umweltschützer aus, dessen wahrer Plan es jedoch ist, eine künstliche Dürre herbeizuführen, um der bolivianischen Regierung seine Wasservorräte teuer zu verkaufen. Auch Putin zeigt sich öffentlich gern als Umweltfreund und Tierschützer. Er erklärte das Jahr 2017 in Russland zum „Jahr der Ökologie“. Greenpeace kritisierte später, das Jahr habe vor allem „die Unfähigkeit der Behörden gezeigt, ökologische Probleme anzugehen.“

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Einer der legendärsten Bond-Gegenspieler ist Ernst Stavro Blofeld, der in gleich vier Filmen der Reihe der Hauptgegenspieler des Agenten ist. In „Man lebt nur zweimal“ (1967) wird er von Donald Pleasence dargestellt – natürlich mit seinem Markenzeichen, einer weißen Angorakatze. Wladimir Putin ist zwar eher ein Hunde-Fan – zu besonderen Anlässen bekam er schon öfters Welpen ungewöhnlicher Rassen geschenkt – er scheint sich jedoch auch mit anderen haarigen Vierbeinern gut zu verstehen.

Bild: INTERTOPICS/LMKMEDIA Ltd./ddp Images/Presidential Press Service via AP Photo

Nach Donald Pleasence übernahm Telly Savalas 1969 in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ die Rolle von Blofeld. In einer Szene des Filmes liefern sich Bond und der Bösewicht in den Schweizer Bergen eine Verfolgungsjagd in Bob-Schlitten – und irgendwie sieht der Schurke dem russischen Präsidenten bei einem Ski-Ausflug nach Sotschi im Jahr 2014 verdächtig ähnlich.

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1999 traf James Bond in „Die Welt ist nicht genug“ auf einen russischen Terroristen namens Victor „Renard“ Zokas (Robert Carlyle). Der Bösewicht soll mit einem Atom-U-Boot einen Reaktorunfall im Bosporus verursachen. Natürlich kommt es zuvor zum Kampf mit dem britischen Agenten, der Zokas an Bord des U-Boots übermannt. Auch Wladimir Putin traute sich 2015 unter Wasser: Mit einer Tiefseetauchkapsel erforschte er die Tiefen des Schwarzen Meeres, um sich ein kurz zuvor entdecktes altes Schiffswrack anzusehen.

Bild: MGM/Presidential Press Service via AP Photo

In „Liebesgrüße aus Moskau“ demonstriert der Chef-Stratege der Verbrecherorganisation Phantom, Tov Kronsteen (Vladek Sheybal), sein Genie im Schach. Mit Putin verbindet ihn nicht nur der anhaltende Schlafzimmerblick: Der Präsident wohnte 2014 dem Finale der Weltschachmeisterschaft im russischen Sotschi bei – das Spielen überließ er jedoch den Profis.

Bild: ddp Images/Kremlin Pool Photo via AP Photo

In „Der Mann mit dem goldenen Colt“ findet sich James Bond in der Karateschule des Industriellen Hai Fat, wo er gegen zahlreiche Kämpfer antreten muss, um entfliehen zu können. Wladimir Putin ist selbst großer Kampfsportfan und Träger des Schwarzen Gürtels im Judo. Wie leicht er seine Gegner aufs Kreuz legen kann, demonstriert er gerne und regelmäßig.

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