Verblüffend: Vor 22 Jahren sagte dieser Mann die aktuelle Lage voraus

Greg Wilkinson, der Autor des Briefes. (Bild: Facebook)

 

An einem regnerischen Tag vor 22 Jahren schrieb Greg Wilkinson einen Brief, den er in einem Loch in der Wand seines Bades versteckte. Als Bauarbeiter die Zeitkapsel finden, sind sie erstaunt: Denn viele der Dinge, die Wilkinson prophezeit hat, sind tatsächlich eingetreten.

Der Handwerker Sasha Ilic fand den Brief, der in einer Art Zeitkapsel steckte, als er das Badezimmer eines Hauses in Sydney renovierte. Die drei Seiten hatte ein Mann namens Greg Wilkinson 1995 auf einem Laptop geschrieben, ausgedruckt und hinter einer Fliese in seinem Badezimmer versteckt. Erreichen wollte er damit zwei Dinge: Dem Menschen, der es findet, erklären, was zu seiner Zeit so los war. Und ein paar Voraussagen für die Zukunft wagen. Und gerade die verblüffen gerade viele Menschen.

Die erste Seite des Briefes. (Bild: Facebook/Sasha Ilic)

“Der Islam wird zum nächsten größeren ideologischen Problem werden”, schrieb Wilkinson, und er werde die Welt in einen „lächerlichen Heiligen Krieg stürzen”. Einen Krieg, der sehr lange dauern werde. Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung waren es noch sechs Jahre bis zum Terror des 11. September 2001, nach dem die USA ihre Truppen nach Afghanistan schickten. Und lange vor Zeiten wie heute, in denen islamistische Terrorakte Teil des kollektiven Bewusstseins sind. Die zweite Vorhersage, die sich bewahrheitet hat: China werde zur Supermacht aufsteigen und die USA zu ihrem wichtigsten Handelspartner werden.

Seite 2. (Bild: Facebook/Sasha Ilic)

Alle Voraussagen sind freilich nicht eingetroffen: Dem zu seiner Zeit amtierenden Premierminister Paul Keating zum Beispiel sagte Wilkinson eine lange Regierungszeit voraus, tatsächlich währte die aber nur fünf Jahre. Was sonst noch in dem Brief steht? U.a. Angaben darüber, was 1995 in Australien Dinge wie Brot, Benzin oder eine Zeitung kosten, die privaten Lebensumstände von Wilkinson und die Feststellung, dass das Internet zurzeit der Renner sei.

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Schnell lasen 1000 Menschen den Post mit dem Brief, den der Handwerker Sasha Ilic über Facebook verbreitete. Und der so auch wieder seinen Verfasser erreichte. Gegenüber dem “Sundy Morning Herald” sagte Wilkinson: “Als ich den Brief im Netz sah, war es, als würde mir meine geliebte Frau aus der Vergangenheit zuwinken.” Sie starb 1997 an Brustkrebs, Wilkinsons Sohn war da erst zwei Jahre alt. Das Haus, in dem der Brief gefunden wurde, hatte er im Dezember 2015 für 1,38 Millionen australische Dollar (946 000) Euro verkauft.

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