Verbleib von 99 Menschen nach Teil-Einsturz von Hochhaus in Florida weiter unklar

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Unglücksort nahe Miami Beach

Nach dem Teil-Einsturz eines zwölfstöckigen Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida sucht die Polizei weiterhin nach zahlreichen Menschen. 53 Bewohner, deren Verbleib zunächst unklar war, seien in Sicherheit, sagte der Chef der lokalen Polizeistelle, Freddy Ramirez, am Donnerstag mehreren lokalen Medien. Nach 99 weiteren möglichen Bewohnern wurde demnach aber noch gesucht. Behördenangaben zufolge ist weiterhin unklar, wie viele Menschen sich zum Unglückszeitpunkt in dem Gebäude aufhielten.

Große Teile des Wohnhauses in Surfside nördlich von Miami Beach waren abgesackt, beschädigt oder zerstört, wie in Internet-Videos zu sehen war. Dutzende Rettungskräfte suchten nach dem Unglück am frühen Donnerstagmorgen auch mit Hilfe von Spürhunden und Drohnen nach Überlebenden.

Mindestens ein Mensch kam laut Bürgermeister Charles Burkett ums Leben. Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, sagte allerdings, er erwarte "schlechte Nachrichten".

Die Ursache für den teilweisen Einsturz war zunächst unklar. "Es sieht aus, als wäre eine Bombe hochgegangen", sagte Burkett. "Aber wir sind ziemlich sicher, dass es keine Bombe, sondern etwas anderes war."

Örtlichen Medien zufolge war das Wohnhaus in der Nähe des Strands von Surfside 1981 gebaut worden. In den zwölf Stockwerken befanden sich demnach mehr als 130 Wohnungen. Laut Feuerwehr waren rund 55 davon von dem Einsturz betroffen.

pe/lan

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