Verbietet FIFA-Regel die WM-Teilnahme von Zlatan Ibrahimovic?

Muss Zlatan Ibrahimovic trotz angekündigten Comebacks bei der WM 2018 zuschauen? Eine FIFA-Regel könnte ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

Der eigentlich bereits als schwedischer Nationalspieler zurückgetretene Zlatan Ibrahimovic kokettierte zuletzt immer wieder öffentlich mit einem Comeback für die Weltmeisterschaft 2018. Doch nun könnte ihm eine FIFA-Regel zum Verhängnis werden.

Ibrahimovic ging kürzlich eine kommerzielle Partnerschaft mit dem Wettanbieter Bethard ein, womit der 36-jährige Stürmer gegen eine Regel im Ethik-Code des Weltverbands verstößt.

Schweden hofft auf Einigung mit der FIFA

Dort heißt es in Kapitel 4, Abschnitt 25 unter 'Integrität von Spielen und Wettbewerben': "Diesem Reglement unterstellten Personen ist es untersagt, direkt oder indirekt an Wetten, Glücksspielen, Lotterien oder ähnlichen Veranstaltungen oder Geschäften im Zusammenhang mit Fussballspielen teilzunehmen oder anderweitig daran teilzuhaben. Sie dürfen sich weder aktiv noch passiv an Gesellschaften, Unternehmen, Organisationen etc. beteiligen, die solche Veranstaltungen oder Geschäfte fördern, vermitteln, organisieren oder betreiben."

Der Generalsekretär des schwedischen Fußballverbands, Hakan Sjostrand, hofft jedoch auf eine Einigung: "Wenn ein Fußballspieler in einem anderen Zusammenhang auftritt, stellt dies für den schwedischen Fußballverband einen komplett anderen Sachverhalt dar", erklärte er in der Zeitung Aftonbladet: "Das hat nichts mit den FIFA-Regularien und dem Ethik-Code zu tun."