Vegan-Koch Attila Hildmann: Kunde bricht nach Burger-Contest zusammen

Deutschlands Oberveganer Attila Hildmann macht sicher derzeit mit seiner Aktion unbeliebt. (Bild: ddp)

Hellfire Contest heißt der Wettbewerb, den mutige Kunden in Attila Hildmanns Berliner Restaurant absolvieren können. So scharf war der vegane Burger des Buch-Autors, dass einem Gast der Kreislauf versagte. Auf Vorwürfe reagiert der Gastronom empfindlich bis ungehalten.

Am 2. Juli postete Attila Hildmann auf seiner Facebook-Site selbst Fotos des jungen Mannes, der nach dem „Genuss“ des „schärfsten veganen Burgers der Welt“ auf dem Boden lag. Dazu schrieb er: „Heute hat sich wieder jemand beim HELLFIRE CONTEST überschätzt und musste sich erst mal untern Tisch legen, die Sanis wurden gerufen …der schärfste vegane Burger der Welt mit Habanero, Scotch Bonnet Chili, Scorpion Chili, Doomsday 1mio scoville und Affliction 9mio scoville Extrakt … nix für Mimosen, müsst vorher ne Verzichtserklärung unterschreiben.“

Warum sich die Kunden das antun? Wer es schafft, das höllisch scharfe Teil komplett zu verputzen, bekommt den Burger geschenkt. Dazu winken ein Softeis und ein Foto auf der so genannten Wall of Flame.

Dazu schrieb Hildmann noch: „Ich warne die Leute mehrmals und sage sie sollen erstmal den mittelscharfen probieren vor dem Hellfire Burger…oft zwecklos!“ Viele Facebook-User kommentierten den Post, der manch einem sauer aufstieß.

Ziemlich beknackt fanden die meisten Leute die Aktion, bei der ihrer Meinung nach Essen ebenso verschwendet würde wie die Zeit der Sanitäter, die sich sonst um wichtigere Einsätze kümmern könnten. Und hier zeigt sich, dass Hildmann zwar scharf kochen, aber nicht mit scharfen Kommentaren umgehen kann. Er schreibt: „ach und bei der schaerfsten currywurst aus massentierhaltungsschweinchen die in berlin an jeder zweiten ecke verkauft wird heult ihr kackbratzen nicht rum oder wie?“ „Lächerlich“ findet er die „mimimi-kommentarscheiße“, mit der seine Seite „vollgekackt“ würde.

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Die Leute müssten selbst wissen, wo ihre Grenzen liegen. Immerhin hätten es in acht Wochen vier Leute geschafft, den Burger tatsächlich zu verdrücken. Vielleicht sollte er mal daran denken, eine Variante mit explosiver, beleidigter Leberwurst anzubieten – vegan natürlich.