Vater verrät: Higuains Real-Abschied war Schuld von Präsident Perez

Im argentinischen TV spricht der Vater von Gonzalo Higuain über den Real-Abschied seines Sohnes und stichelt gegen Präsident Florentino Perez.

2013 verließ Gonzalo Higuain Real Madrid in Richtung SSC Neapel. Obwohl der Abschied von den Königlichen bereits fünf Jahre zurückliegt, ist man in der Familie Higuain noch immer nicht gut auf Real zu sprechen, wie Jorge, Vater des Juventus-Stürmers, nun verriet.

"Die Art und Weise, wie er Madrid verlassen hat, tut mir weh", erklärte Higuain senior in der El Larguero Show bei Cadena SER im argentinischen Fernsehen. "Es war die Schuld des Präsidenten (Florentino Prerez, d. Red.). Ich mag ihn nicht."

"Gonzalo hätte länger in Madrid bleiben können"

Zusammen mit Karim Benzema und Cristiano Ronaldo hätten der Real-Offensive mit Higuain alle Optionen offen gestanden, wie der Vater des 30-Jährigen klarmachte: "Mit diesem Trio hätten sie drei Top-Goalgetter. Gonzalo hätte länger in Madrid bleiben können."

Nach 107 Treffern in 190 Ligaspielen für Real Madrid verließ Higuain den Klub 2013 in Richtung Neapel, bevor er drei Jahre später für 90 Millionen Euro zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin wechselte. Für die Turiner erzielte er in bisher 95 Spielen 54 Tore.