VAR-Ärger und Gelb-Rot! Club wütet

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VAR-Ärger und Gelb-Rot! Club wütet
VAR-Ärger und Gelb-Rot! Club wütet

Am Ende kochten die Emotionen dann richtig hoch - mit dem Clubberer Nikola Dovedan in der Hauptrolle, der in der Schlussphase wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz musste.

„Es geht ja schon bei der ersten Gelben Karte los, da wurde er ja nur in den Torwart geschubst. In der zweiten Szene trifft er ihn minimal: Tut mir leid, die Gelb-Rote Karte ist nur schwer zu akzeptieren“, moserte Robert Klauß nach Abpfiff bei SPORT1 mit Verweis auf das Einsteigen gegen den blond gefärbten Keeper Ron-Robert Zieler.

Dass sein 1. FC Nürnberg zwar erneut nicht zu schlagen war, zählte für den Coach im Moment der Erregtheit eine eher untergeordnete Rolle.

Denn auch mit dem Gewinnen tun sich Franken inzwischen schwer. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Der neunmalige deutsche Meister musste sich am Samstagabend gegen Hannover 96 mit einem 0:0 begnügen und versäumte es, zumindest vorübergehend den dritten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga zu erobern.

1. FC Nürnberg nur mit Nullnummer gegen Hannover

Der FCN bleibt somit ligaweit die einzige Mannschaft ohne Niederlage, drei der vergangenen vier Spiele allerdings endeten unentschieden.

96 wiederum kommt im unteren Tabellenmittelfeld kaum von der Stelle. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Hannover wirkte vor 24.211 Zuschauerinnen und Zuschauern dennoch anfangs reifer in der Spielanlage. „Wir nehmen hier einen Punkt mit, es ist ein guter Auswärtspunkt“, so Jan Zimmermann bei SPORT1.

Die besten Chancen der ersten Hälfte aber hatte Nürnberg: Erik Schuranov verzog frei aus 14 Metern (33.), Mats Möller Daehli traf aus spitzem Winkel den Außenpfosten (45.).

Ansonsten war das Spiel zerfahren bis unansehnlich - und mit zunehmender Spieldauer auch immer hitziger. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Nürnberg blieb auch nach der Pause gefährlicher, besonders Möller Daehli kurbelte das Angriffsspiel an.

Wirbel gab es dann jedoch um einen Videobeweis, denn: Vor dem vermeintlichen Führungstor des eingewechselten Tom Krauß (66.) stand Nikola Dovedan hauchdünn und mit bloßem Auge kaum zu erkennen im Abseits, wie der VAR aufdeckte.

Danach sollte für die Franken nichts Zählbares mehr herausspringen.

Dafür war selbst nach Abpfiff die Gefühlslage der Nürnberger noch erzürnt - vor allem bei Dovedan angesichts dessen Gelb-Rot.

Der Routinier wütete über die Entscheidung, fühlte sich zu Unrecht des Feldes verwiesen und musste in seiner Wut von Mitspielern zurückgehalten werden.

„Es ist keine Gelbe Karte für mich, das war ein normales Foul. Dadurch müssen wir mit zehn Mann alles verteidigen und konnten nicht mehr wie geplant angreifen“, meinte bei SPORT1 auch Beinahe-Torschütze Krauß.

Der Nürnberger zeigte sich zudem über sein Abseitstor untröstlich: „Es ist extrem bitter, es wäre mein erstes Tor vor Fans hier in Nürnberg gewesen. Ich habe fast geweint. Es war sehr knapp.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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