Vapiano geht an die Börse

Die Aktie der deutschen Restaurantkette Vapiano hat bei ihrem Debüt an der Frankfurter Börse am Dienstag leicht zugelegt

Mit Pizza und Pasta an die Börse: Die Aktien der Restraurantkette Vapiano haben am Dienstag bei ihrem Debüt an der Frankfurter Börse leicht zugelegt. Der erste Kurs wurde bei 23,95 Euro festgestellt. Die Aktien - insgesamt knapp acht Millionen - wurden den Aktionären zu je 23 Euro ausgegeben, wie das Bonner Gastronomie-Unternehmen mitteilte. Es sammelte damit demnach circa 184 Millionen Euro ein.

Etwa 85 Millionen Euro davon sollen laut Vapiano direkt in das Unternehmen fließen, um das Wachstum der Kette voranzutreiben und neue Märkte zu erschließen. Derzeit betreibt Vapiano 186 Filialen in mehr als 30 Ländern, davon 76 in Deutschland. "Wir freuen uns darauf, unsere Wachstumsgeschichte nun als börsennotiertes Unternehmen fortführen zu können", erklärte Vapiano-Chef Jochen Halfmann.

2002 hatte Gregor Gerlach in Hamburg das erste, auf Gerichte der italienischen Küche spezialisierte Vapiano-Restaurant eröffnet. 15 Jahre später wird die Gastronomiekette mit etwa 553 Millionen Euro bewertet. Der Börsengang wird von den Investmentbanken Barclays, Berenberg und Jefferies sowie der Großbank Unicredit begleitet.

Am Freitag will auch der deutsche Online-Lieferdienst Delivery Hero aus der Internet-Schmiede Rocket Internet an die Börse gehen.