Positions-Chaos: Vandoorne und Grosjean versetzt

Stoffel Vandoorne wird bestraft

Die Strafversetzungen beim Großen Preis von Italien reißen nicht ab.

Wenige Stunden vor dem Start des 13. Formel-1-Laufs in Monza (14 Uhr im LIVETICKER) gab die Rennleitung bekannt, dass McLaren-Honda-Pilot Stoffel Vandoorne (Belgien) wegen des unerlaubten Austauschs mehrerer Motorkomponenten um 25 Startplätze zurückversetzt wird.

Der Mexikaner Sergio Perez (Force India) und Haas-Pilot Romain Grosjean (Frankreich) müssen wegen Getriebewechseln jeweils fünf Plätze weiter nach hinten. Damit stieg die Zahl der sanktionierten Fahrer auf neun an.

Am Samstag waren bereits der Emmericher Nico Hülkenberg (Renault/10), Fernando Alonso (Spanien/McLaren-Honda/35), die Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo (Australien/25) und Max Verstappen (Niederlande/20) sowie Hülkenbergs Teamkollege Jolyon Palmer (England/15) und der Spanier Carlos Sainz jr. (Toro Rosso/10) mit Rückversetzungen belegt worden. 

Wehrlein schiebt sich nach vorne

Zu den Profiteuren der Straf-Arie gehört WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel (Heppenheim/Ferrari), der von Rang acht im Qualifying auf Startplatz sechs vorrückte. Sauber-Pilot Pascal Wehrlein (Worndorf), sportlich auf Rang 19 qualifiziert, verbesserte sich gar um acht Positionen auf den zwölften Startplatz. So weit vorne ist der 22-Jährige noch nie in einen Grand Prix gestartet.

Formel-1-Sportgeschäftsführer Ross Brawn kündigte in Monza an, den Rückversetzungen bald ein Ende machen zu wollen. 

"Wir müssen eine Lösung dafür finden. Der Fan kann es nicht verstehen, wenn sein Held ans Ende des Feldes muss, weil ein Teil kaputt gegangen ist", sagte der Brite im Interview mit dem Fachportal motorsport.com.