Van-Gogh-Gemälde in Paris für 13 Millionen Euro versteigert

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Ein Gemälde des niederländischen Künstlers Vincent van Gogh ist am Donnerstag in Paris zum Rekordpreis von 13 Millionen Euro versteigert worden. Das auf das Jahr 1887 datierte Werk "Scène de rue à Montmartre" (Straßenszene in Montmartre) entstand während des zweijährigen Aufenthalts des Künstlers in Paris, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte. Noch nie sei ein Werk Van Goghs in Frankreich zu einem so hohen Preis verkauft worden.

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"Dies ist ein großes Abenteuer für den französischen Markt, der schon sehr lange kein Gemälde von Vincent van Gogh in dieser Qualität mehr gesehen hat", erklärten die Auktionatoren Claudia Mercier und Fabien Mirabaud.

Höhepunkt der Kunst-Auktion

Das Gemälde, das sich rund hundert Jahre lang im Besitz einer französischen Familie befand, war auf einen Wert von fünf bis acht Millionen Euro geschätzt worden. Die Versteigerung des Gemäldes war der Höhepunkt einer Auktion mit 33 Werken von Künstlern wie Edgar Degas, René Magritte und Amedeo Modigliani.

Auf dem Bild ist eine der Windmühlen von Montmartre zu sehen, das zu jener Zeit noch ein Dorf am nördlichen Stadtrand von Paris war. Ein Paar macht einen Spaziergang und zwei Kinder spielen vor einem windschiefen Holzzaun.

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Das letzte öffentlich versteigerte Werk des niederländischen Malers mit dem Titel "Laboureur dans un champ" (Landarbeiter auf einem Feld) hatte 2017 bei Christie's in New York 81 Millionen Dollar (rund 69 Millionen Euro) erzielt.

gap/ju

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