Uth: "Bin keiner, der auf dem Platz rumschreit"

Susanne Kripp
Mark Uth hat in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim momentan einen Lauf

Vor dem ersten Auswärtsspiel in der UEFA Europa League Spiel beim bulgarischen Serienmeister Ludogorets Razgrad (Donnerstag ab 19 Uhr LIVE im Free-TV auf SPORT1 und im LIVETICKER) steht die TSG Hoffenheim unter Druck.

Doch trotz der 1:2-Auftakt-Niederlage gegen Sporting Braga ist Hoffenheims Stürmer Uth zuversichtlich, dass seine Mannschaft auf der internationalen Bühne Fuß fasst: "Natürlich haben wir etwas Druck. Wir müssen von Anfang an alles geben. Dann bin ich davon überzeugt, dass wir die ersten drei Punkte holen", sagt Hoffenheims Stürmer Mark Uth im SPORT1-Interview.

Zwar konnte der 26-Jährige mit seinen zwei Toren in der Champions-League-Qualifikation gegen Liverpool die Hoffenheimer nicht in die Königsklasse schießen.

Doch auch in der Bundesliga knipst Uth in Serie. In sechs Spielen kommt er auf vier Tore. Seinen Schwung und den der Mannschaft, die in der Bundesliga noch ungeschlagen ist, möchte er nun in die Europa League übertragen.


Unterschiede zu Wagner

"Ich versuche meine Leistung zu bringen und bin froh, wenn es klappt", sagt er bescheiden. Doch mit seinem Höhenflug stellt der gebürtige Kölner momentan sogar den eigentlichen Star Sandro Wagner in den Schatten. In vier Partien traf Wagner zweimal. 

Über seinen Sturmkollegen Wagner sagt Uth: "Sandro kommt eher über die Emotionen ins Spiel hinein. Er versucht uns immer zu pushen. Das ist wichtig für uns". Sich selbst bezeichnet er als ruhigeren Typ: "Ich bin da nicht so einer, der unbedingt auf dem Platz rumschreien muss".


Für das Europa-League-Spiel gegen Razgrad sieht er seine Mannschaft in der Pflicht: "Es ist ja unser Anspruch, die Gruppenphase zu überstehen. Die Bundesliga ist nochmal eine andere Marke als die Ligen in der Türkei oder Bulgarien".