USA: Tausende demonstrieren für strengeres Waffenrecht

Zweieinhalb Wochen nach dem Massaker an einer Grundschule in Texas haben in den USA zahlreiche Menschen für strengere Waffengesetze demonstriert  Eine Kundgebung gab es in Parkland in Florida. Hier hatte es nach einer Schulschießerei vor vier Jahren mit 17 Toten den ersten,sognannten Marsch für das Leben" gegeben.

"Es ist sehr hart für mich heute hier zu sein, vier Jahre nachdem es hier an der Marjory Stoneman Douglas Schule eine Schießerei gegeben hat", sagte eine 62-Jährige, die an der Demonstration teilnahm."Ich kann nicht glauben, dass wir das immer wieder erleben müssen, in so vielen Teilen der Erde. Es muss sich etwas ändern, aber es ist schwer, die Hoffnung zu bewahren."

US-Präsident Joe Biden sagte den Demonstranten am Freitag am Rande eines Besuchs in Los Angeles seine Unterstützung zu. Der Demokrat forderte mit Blick auf die Kongresswahlen im November, strengere Waffengesetze müssten für die Wähler ein entscheidendes Kriterium sein. Biden forderte erneut den Kongress dazu auf, strengere Regelungen zu erlassen und Sturmgewehre zu verbieten.

Eine Kundgebung gab es auch in New York. Auf Schildern war zu lesen "Gedanken und Gebete sind nicht genug" und "Schützt Kinder, nicht Waffen".

Die zentrale Kundgebung fand in der Hauptstadt Washington statt. Tausende Menschen nahmen daran teil. Sie forderten unter anderem strengere Regeln oder sogar ein Verbot von Sturmgewehren. Mit einem solchen Gewehr hatte am 24. Mai in Texas ein 18-Jähriger in einer Grundschule 19 Kinder und zwei Lehrerinnen erschossen

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