USA: Preisauftrieb von Importgütern schwächt sich ab

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WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Preisauftrieb von in die USA importierten Gütern hat sich von erhöhtem Niveau aus abgeschwächt. Die Einfuhrpreise stiegen im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Im Vormonat hatte die Rate laut Ministerium 11,6 Prozent betragen. Das war die höchste Jahresrate seit knapp zehn Jahren.

Auch im Monatsvergleich nahm der Preisdruck aus dem Ausland etwas ab. Die Importpreise erhöhten sich von Mai auf Juni um 1,0 Prozent, nach 1,4 Prozent im Mai. Analysten hatten im Mittel einen Anstieg um 1,2 Prozent erwartet. Die Preise für importierte Kraftstoffe stiegen zwar immer noch deutlich, allerdings weniger stark als im Vormonat.

Die Einfuhrpreise fließen teilweise in die Verbraucherpreise ein, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Nach jüngsten Zahlen ist die Inflationsrate im Juni auf ein 13-Jahreshoch von 5,4 Prozent gestiegen. Obwohl dies deutlich über dem Zielwert der Fed von zwei Prozent liegt, will die Fed geldpolitisch nicht reagieren, da sie die Entwicklung als temporäres Phänomen betrachtet.

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