USA: Immobilienpreise ziehen weiter an - Case-Shiller-Index

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Anstieg der US-Hauspreise hat sich im April von bereits hohem Niveau aus weiter beschleunigt. In den 20 großen Metropolregionen des Landes stiegen die Preise zum Vorjahresmonat um 14,9 Prozent, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 14,7 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte die Rate 13,4 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stiegen die Hauspreise im April um 1,6 Prozent.

Craig Lazzara von S&P bezeichnete die Entwicklung der Hauspreise als "außergewöhnlich". Der Preisindikator, der die Gesamtentwicklung in den USA beschreibt, sei so stark gestiegen wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Es bestätige sich, dass Hauskäufer zunehmend von städtischen Gebieten in Vorstadtgebiete zögen, was auch dort die Preise treibe.

Der US-Häusermarkt leidet nicht unter der Corona-Krise, im Gegenteil: Die extrem niedrigen Zinsen, eine sicherheitsbedingte Nachfrage nach Immobilien und der steigende Bedarf an Wohnraum treiben die Preise. Immer mehr Menschen zieht es aus den Metropolen in die Vorstadt- und Peripheriegebiete, da in der Corona-Krise mehr von daheim aus gearbeitet wird.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.