USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend weiter gesunken

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WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA bleibt der Arbeitsmarkt auf dem Weg der Besserung. In der Woche zum 17. April ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erneut gesunken. Die Zahl der Hilfsanträge fiel um 39 000 auf 547 000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten nach einem starken Rückgang in der Woche zuvor mit einem Anstieg der Anträge auf im Schnitt 610 000 gerechnet. Der Wert aus der Woche zum 10. April wurde leicht nach oben revidiert, von 576 000 auf 586 000.

Die Zahl der Hilfsanträge ist mit dem jüngsten Rückgang so niedrig wie zu Beginn der Corona-Krise im März 2020 nicht mehr. Vor der Corona-Krise waren in den USA allerdings noch deutlich weniger Hilfsanträge gestellt worden, nur etwa 200 000 pro Woche. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt.

Der Rückgang der Erstanträge folgte, nachdem die USA große Fortschritte bei den Corona-Impfungen machen und Beschränkungen im Kampf gegen die Pandemie aufgehoben wurden. In der größten Volkswirtschaft der Welt sind während der Pandemie Millionen von Arbeitsplätzen weggefallen.