USA, China nähern sich trotz hitziger Rhetorik Handels-Deal an

Jenny Leonard und Shuping Niu

(Bloomberg) -- Die USA und China nähern sich unterrichteten Kreisen zufolge einer Einigung über die Höhe der Zölle, die in einem ersten Handelsabkommen zurückgefahren würden, trotz der Spannungen wegen Hongkong und Xinjiang an.

Äußerungen von US-Präsident Donald Trump am Dienstag, wonach er für eine Einigung viel Zeit habe, sollten nicht so verstanden werden, dass die Gespräche ins Stocken geraten seien, hieß es aus informierten Kreisen. Jüngste US-Vorstöße für Sanktionen gegen Chinesen wegen Menschenrechtsproblemen in Hongkong und Xinjiang, dürften sich nicht auf die Gespräche auswirken, erklärte eine mit den Überlegungen in Peking vertraute Person, die nicht namentlich genannt werden wollte.

Die US-Unterhändler gehen davon aus, dass ein Phase-1-Abkommen mit China abgeschlossen sein wird, bevor die amerikanischen Zölle am 15. Dezember angehoben werden sollen. Zu den offenen Fragen in den Gesprächen zählten die Frage, wie Chinas Käufe von US-Agrargütern garantiert werden können und welche Zölle genau zurückgenommen werden müssen, hieß es.

Das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer hat auf eine Bitte um Kommentar nicht geantwortet. Das chinesische Handelsministerium hat nicht sofort auf ein Fax geantwortet, in dem um eine Stellungnahme zu Zollrücknahmen gebeten wurde.

Überschrift des Artikels im Original:U.S., China Move Closer to Trade Deal Despite Heated Rhetoric

--Mit Hilfe von Shawn Donnan und Miao Han.

Kontakt Reporter: Jenny Leonard in Washington jleonard67@bloomberg.net;Shuping Niu in Beijing nshuping@bloomberg.net

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