US-Waffenlobby keilt gegen Demonstranten: "Hollywood manipuliert Kinder"

Susanne Klaiber
  • Die NRA versucht, die Anti-Waffen-Demonstranten zu diskreditieren
  • Sie wirft ihnen Manipulation und Rassismus vor

In den größten Protesten der jüngeren US-Geschichte sind am Samstag mehr als eine Million Amerikaner auf die Straße gegangen, um für schärfere Waffengesetze zu demonstrieren.

Was den Protest so stark macht, ist nicht nur die Vielzahl der Teilnehmer. Sondern auch die emotionale Wucht, die entfesselt wurde.

Denn ein Großteil der Demonstranten sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie haben eine Stärke, Konsequenz und vielfach auch Eloquenz gezeigt, die in starkem Kontrast zum Stil der aktuellen US-Regierung steht.

Kein Wunder also, dass die erfolgsgewohnten Waffenlobbyisten der National Rifle Association of America (NRA) dagegen keilen. 

 

Ein Facebook-Post lautete: “Die heutigen Proteste sind nicht spontan. Waffenhassende Milliardäre und Hollywood-Eliten manipulieren und instrumentalisieren Kinder als Teil ihres Plans, den Zweiten Verfassungszusatz zu ZERSTÖREN und uns unseres Rechts zu berauben, uns selbst und unsere Lieben zu verteidigen.”

Im sogenannten Second Amendment zur US-Verfassung wird der Waffenbesitz geregelt. Weil es einer wohlgeordneten Miliz zur Verteidigung des Staates bedürfe, dürfe das Recht des Volkes, Waffen zu tragen, nicht eingeschränkt werden.

Wie der Passus auszulegen ist, ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen.

Auf den Demonstrationen waren Hollywood-Größen wie George Clooney und Popstars wie Miley Cyrus aufgetreten.

“Hört auf, tote Kinder zu benutzen”

Den Vorwurf der NRA, dass dabei Kinder missbraucht oder manipuliert...

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