US-Sanktionen gegen nordkoreanische Raketenbauer

Die US-Regierung hat Strafmaßnahmen gegen zwei hochrangige Mitarbeiter des nordkoreanischen Raketenprogramms verhängt. Die Nordkoreaner sollen Schlüsselfiguren bei der Entwicklung von ballistischen Raketen sein. Die Maßnahme sei Teil der "Kampagne des maximalen Drucks" auf die kommunistische Führung, wie das US Finanzministerium bekannt gab.

Die US-Sanktionen kommen nur wenige Tage nach einem Im- und Exportverbot wichtiger Produkte für Nordkorea. Auch die erlaubte Einfuhr von Mineralölerzeugnisse wurde auf Beschluss des UN Sicherheitsrates nochmals um 75 Prozent reduziert.

Russland gab bekannt, dass der Kreml bereit sei, als Vermittler zwischen den USA und Nordkorea zu handeln. US-Diplomaten haben zwar erklärt, dass sie eine diplomatische Lösung mit Nordkorea suchen. Präsident Donald Trump hat aber zur Bedingung gemacht, das Pjöngjang sein Atomwaffenprogramm komplett aufgibt. 

Nordkorea kündigte inzwischen einen weiteren Raketenstart an - angeblich zu Forschungszwecken, um einen neuen Satelliten ins Weltall zu schicken.