US-Regierung: Für Salvadorianer kein Schutzstatus mehr

Die US-Regierung hat bekannt gegeben, dass sie den Schutzstatus (TPS - Temporary Protected Status )von rund 200.000 in den USA lebenden Salvadorianern aufheben wird. 

Dieser war ihnen nach einer Erdbebenwelle in ihrem Heimatland 2001 gewährt worden. In den Folgejahren wurde der Schutzstatus immer wieder verlängert.

Nach Angaben des Heimatschutzministeriums haben sich die Lebensbedingungen in El Salvador inzwischen gebessert. Ein Schutzstatus sei daher nicht länger gerechtfertigt.

Bis September 2019 müssen die Betroffenen nun die Vereinigten Staaten verlassen, sonst droht ihnen Abschiebung oder die Trennung von ihren Familien. Ebenfalls ungewiss ist das Schicksal der rund 270.000 in den USA geborenen Kinder der Salvadorianer.