US-Milliarden-Fonds eröffnet Büro in Berlin

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Der US-VC Activant hat sich für Berlin als Europa-Standort entschieden.
Der US-VC Activant hat sich für Berlin als Europa-Standort entschieden.

Wenn US-Risikokapitalgeber nach Europa kommen, lassen sie sich für gewöhnlich in London nieder. So zuletzt etwa die VCs Sequoia und Bessemer oder Iconiq, der Investorenclub von Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Der Wachstumsfonds Activant Capital aus aus Connecticut hat hingegen Berlin für sein erstes europäisches Büro ausgewählt.

Leiten wird die neue Niederlassung Maximilian Mayer, früherer Investor beim Samwer-Fonds Global Founders Capital (GFC), Mitgründer des Food-Startups Redi und Ex-Portfoliomanager bei der Commerzbank. Deutschland sei „der größte Markt für venture-finanzierte Tech-Firmen in Kontinentaleuropa“, lässt er sich in einer Mitteilung zitieren. „Es gibt eine unendlich große Zahl an vielversprechenden Tech-Firmen aus Berlin und Deutschland, viele davon habe ich in meiner bisherigen Aufgabe bereits seit der Seed Stage verfolgt.“

Activant verspricht lange Laufzeiten und nur wenige ausgewählte Investments

Activant konzentriert sich auf Wachstumsunternehmen mit Fokus auf Handelsinfrastruktur aus den Bereichen E-Commerce, Logistik, Fintech und Healthtech. Gerade jenseits der Series A gebe es in Europa eine Finanzierungslücke, so das Unternehmen. In Deutschland hat der VC bereits Hybris unterstützt, eine Software zur Verwaltung von Kundenbeziehungen. Der Firma gelang 2013 der Exit an SAP. Außerdem unterstützte es das Shopsystem Newstore von E-Commerce-Urgestein Stephan Schambach.

Der 2014 von Steve Sarracino gegründete Risikokapitalgeber verwaltet nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde US-Dollar. „Für die nachhaltige Unterstützung von Gründern“ seien die Activant-Fonds auf eine Laufzeit von 15 Jahren angelegt und würden pro Jahr nur „eine Handvoll“ Investments tätigen, heißt es.

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