US Masters: Woods wahrt Chancen - DeChambeau entgeht Blamage

SID
·Lesedauer: 2 Min.

Das Top-Trio ganz vorne, Tiger Woods lauert, und Bryson DeChambeau entgeht nur knapp einer Blamage:

Das 84. US Masters der Golfer in Augusta hat einen ereignisreichen Samstagvormittag erlebt. Nach Beendigung der am Freitag wegen Dunkelheit unterbrochenen zweiten Runde steht einen Quintett an der Spitze.

Dustin Johnson (USA), Jon Rahm (Spanien) und Justin Thomas (USA), Nummer eins bis drei der Weltrangliste, kamen ebenso mit 135 Schlägen ins Klubhaus wie Abraham Ancer (Mexiko) und Cameron Smith (Australien).

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US-Superstar Tiger Woods musste nach einer 71er-Runde leicht abreißen lassen, liegt mit nun 139 Schlägen aber noch im Rennen.

US Masters: Woods in starker Form

Die erste Runde am Donnerstag hatte Woods mit einer persönlichen Bestmarke beendet, der Titelverteidiger stellte mit 68 Schlägen seinen Masters-Startrekord ein.

Zuletzt eher formschwach, peilt er in Augusta zwei Bestmarken an: Mit seinem sechsten Sieg in der Kathedrale des Golfsports würde er mit Rekordgewinner Jack Nicklaus und mit seinem 83. Erfolg auf der US-Tour mit Sam Snead gleichziehen.

Für den favorisierten US-Open-Sieger Bryson DeChambeau war das Masters indes schon beinahe beendet. Der Amerikaner schrammte soeben an einer Blamage vorbei, spielte nach seiner 70 zum Auftakt nur eine 74er-Runde und schaffte gerade so den Cut.

Langer schafft Altersrekord in Augusta

Diesen hatte Deutschlands Golf-Idol Bernhard Langer mit 141 Schlägen schon am Freitag überstanden und damit für einen Rekord gesorgt: Der 63-jährige Anhausener schaffte als ältester Spieler der Masters-Geschichte den Einzug in die beiden Schlussrunden.

Dabei profitierte er vor allem von seiner 68er-Gala-Runde zum Auftakt am Donnerstag. Langer liegt vor Runde drei in den Top 30.

Das US Masters war wegen der Corona-Pandemie von April in den November verschoben worden. Es wird in diesem Jahr ohne Zuschauer ausgetragen.