US-Luftraumüberwachung verfolgt Schlitten des Weihnachtsmanns am Himmel

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania telefonieren mit Kindern

Wie jedes Jahr zu Weihnachten hat die US-Luftraumüberwachung am Heiligabend die himmlische Geschenketour des Weihnachtsmanns auf den Radarschirmen verfolgt. Über eine interaktive Website und eine Telefon-Hotline konnten sich neugierige Kinder über den aktuellen Standort seines Rentier-Schlittens informieren. Auch US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania beteiligten sich an der Aktion und gingen in ihrem Privatclub Mar-a-Lago in Florida ans Telefon.

"Was wünscht Du Dir am meisten?", fragte Trump ein Kind. Er selbst habe sich immer Bauklötze gewünscht. "Ich habe Bauklötze immer geliebt", verriet Trump. Ein anderes Kind erzählte dem Präsidenten, dass seine Oma an den Feiertagen im Krankenhaus liege. "Du willst also, dass Deine Oma aus dem Krankenhaus kommt? Das ist dein Wunsch?", fragte Trump. "Das ist toll. Das ist besser, als sich irgendein Spielzeug oder so etwas zu wünschen."

Auch First Lady Melania nahm Anrufe entgegen: "Wie geht es Dir? Frohe Weihnachten!", sagte sie zu einem Kind. "Verfolgst Du den Weihnachtsmann? Weißt Du, wo er gerade ist? Sobald Du schlafen gehst, wird Santa da sein."

Das für die USA und Kanada zuständige Nordamerikanische Luftverteidigungskommando (Norad) verfolgt den Weihnachtsmann bereits seit 1955 auf seinem Weg rund um die Welt. Damals war in einer Zeitungsanzeige für eine Anrufaktion für Kinder versehentlich eine falsche Telefonnummer angegeben worden: Die Anrufe der landeten bei der US-Luftabewehr. Um die Kinder nicht zu enttäuschen, wies der damalige Kommandeur seine Mitarbeiter an, den Weihnachtsmann auf den Radarschirmen zu verfolgen und die Kinder auf dem Laufenden zu halten.

"Norad-Radarschirme haben Bewegungen in der Nähe des Nordpols bemerkt", hieß es in diesem Jahr zum Start der Weltumrundung in einem Video auf der Website noradsanta.org. Die Elfen hätten den Schlitten also fertig beladen "und der Weihnachtsmann ist abgehoben". Obwohl der Schlitten schwer mit Geschenken beladen sei, komme er "blitzschnell" voran. Am Montag um 02.30 Uhr (MEZ) flog der Schlitten bereits über Französisch-Guayana in Südamerika. Bis dahin hatte er bereits mehr als 4,4 Milliarden Geschenke verteilt.